Buchkritik: "Fetisch Intelligenz" von Gisela Schmalz
29. August 2026 · 7 Min.
Gisela Schmalz kritisiert in ihrem Buch 'Fetisch Intelligenz', dass der IQ als überbewertetes, vereinfachendes Maß Menschen — besonders in der Schule — vorschnell einsortiert und stigmatisiert.
Martin Mayer fasst Schmalz' These zusammen: Der Intelligenzquotient werde in Bildung und Gesellschaft überschätzt und diene oft als bequemes Instrument zur Sortierung von Kindern. Schmalz zeigt, wie Tests früh Etiketten setzen, Eltern Druck ausüben und Chancenverläufe beeinflussen. Sie skizziert zudem die historische Entstehung von IQ-Tests und hinterfragt deren wissenschaftliche Grundlagen. Das Buch ist gut recherchiert, bietet aber wenige konkrete Alternativen.
Zahlen & Fakten
24 €
Verkaufspreis des Buchs 'Fetisch Intelligenz' von Gisela Schmalz im Pipa Verlag
1905
Jahr, in dem Alfred Binet den ersten Intelligenztest entwickelte
100 Jahre
Alter des von Martin Mayer zitierten Satzes des Psychologen Edwin Boring zur Definition von Intelligenz
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchFetisch Intelligenz: wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt, Gisela Schmalz (Pipa Verlag)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMartin MayerGAST
Wissenschaftsredakteur; hat Gisela Schmalz' Buch gelesen und erläutert im Gespräch zentrale Thesen zur Kritik von IQ-Tests, deren historischer Entstehung und deren Auswirkungen auf Bildung und Gesellschaft.
Alle Auftritte von Martin Mayer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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