Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik: "Men in Love" von Irvine Welsh

2. September 2026 · 7 Min.

Joachim Scholl bewertet 'Men in Love' als roh, obszön und vor allem ein Werk, das vor allem eingefleischte Fans erfreut, andere Leser aber abstossen kann.

Joachim Scholl fasst Irvine Welshs neuen Roman 'Men in Love' zusammen: Alte Figuren aus 'Trainspotting' treffen sich wieder, es geht um erotische Verstrickungen, Sozialklassenkonflikte und die soziale Aufstiegsfantasie eines Protagonisten. Sprachlich sei das Buch sehr derb und voller Obszönitäten; die Sozialkritik wirke weniger scharf als in früheren Werken. Scholl lobt die flüssige Übersetzung, gesteht aber ein, dass ihn nach mehreren Hundert Seiten die Gewalt- und Kraftausdrücke abgestoßen haben.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Figuren, Handlung und Verwandte aus 'Trainspotting' · ab 00:30
Sprache, Stil und kritische Bewertung · ab 04:50

Wer spricht

J
Joachim SchollHOST

Moderator, leitet das Gespräch in dieser Folge von 'Lesart' und stellt dem Kritiker Fragen zum Roman und dessen Kontext.

Alle Auftritte von Joachim Scholl →

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