Buchkritik - Philip Manow: "Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme..."
15. Juni 2026 · 7 Min.
Nils Schniederjahn fasst die zentrale These zusammen: Die entscheidende politische Trennlinie verläuft heute zwischen liberal und illiberal, nicht mehr primär entlang der klassischen Links‑Rechts‑Achse.
In der Buchkritik erläutert Nils Schniederjahn die These, dass sich Europas Parteiensysteme neu nach einer Achse Offenheit (liberal) versus Schließung (illiberal) organisieren. Demnach verschieben sich ökonomische und gesellschaftspolitische Positionen gegenseitig, was neue Wählerkoalitionen schafft. Schniederjahn findet die Grunddiagnose plausibel, bemängelt aber in Teilen die empirische Absicherung, insbesondere im Fall der AfD. Er diskutiert zudem politische Folgen für Volksparteien und Verteilungseffekte durch Globalisierung und Migration.
Zahlen & Fakten
16 €
Preis im Buchhandel
176 Seiten
Umfang des besprochenen Buchs
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchPhilipp Manow: Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaates (C.H. Beck)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
NNils SchniederjahnGAST
Nils Schniederjahn ist Rezensent bei Deutschlandfunk Kultur und präsentiert in dieser Folge die Buchkritik. Er erläutert Aufbau und Methode des Essays, nennt die behandelten Denker (u. a. Clausewitz, Heidegger, Ernst Jünger), diskutiert Beispiele wie Werner Herzogs Film und die GoPro‑Culture und bewertet die Zurückhaltung des Autors in der eigenen Positionierung.
Alle Auftritte von Nils Schniederjahn →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.