Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik: Rechtspopulismus der Verfassungsstaat von A. Thiele

10. August 2026 · 7 Min.

Ingo Arendt fasst zusammen: Rechtspopulistische Parteien wie die AfD profitieren von Legitimationsdefiziten der demokratischen Ordnung; anstelle eines Parteiverbots plädiert er dafür, die strukturellen Ursachen politisch zu beheben.

Ingo Arendt bespricht ein kurzes Buch, das den Erfolg der AfD als Folge innerer Defizite der repräsentativen Demokratie deutet. Er führt aus, dass ungelöste Ängste nach Krisen und wachsende soziale Ungleichheit Legitimationslücken erzeugen, die Rechtspopulismus befördern. Ein Parteiverbot hält er zwar rechtlich für möglich, politisch aber wenig wirksam. Stattdessen fordert er konkrete Reformen und eine Entfeindung der politischen Kultur.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Diagnose des Erfolgs der AfD · ab 00:46
Konkrete Ursachen: Krisenfolge und soziale Ungleichheit · ab 01:22
Stellungnahme zum Parteiverbot · ab 02:17
Strategie: Ursachen statt Symptome bekämpfen · ab 03:01
Konkrete Reformvorschläge · ab 04:19
Bewertung der Umsetzbarkeit und Kritik an aktueller Politik · ab 05:00

Wer spricht

H
Herr KasselHOST

Moderator/Interviewer der Sendung, stellt Fragen zum Buch und führt durch das Gespräch.

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I
Ingo ArendtGAST

Kritiker und Studiogast in der Sendung; er erläutert den Roman, beschreibt Autorinnenabsichten, methodische Aspekte und zieht historische sowie politische Schlüsse zur Haltung der USA gegenüber Sklaverei und Erinnerung.

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