Buchkritik: Rechtspopulismus der Verfassungsstaat von A. Thiele
10. August 2026 · 7 Min.
Ingo Arendt fasst zusammen: Rechtspopulistische Parteien wie die AfD profitieren von Legitimationsdefiziten der demokratischen Ordnung; anstelle eines Parteiverbots plädiert er dafür, die strukturellen Ursachen politisch zu beheben.
Ingo Arendt bespricht ein kurzes Buch, das den Erfolg der AfD als Folge innerer Defizite der repräsentativen Demokratie deutet. Er führt aus, dass ungelöste Ängste nach Krisen und wachsende soziale Ungleichheit Legitimationslücken erzeugen, die Rechtspopulismus befördern. Ein Parteiverbot hält er zwar rechtlich für möglich, politisch aber wenig wirksam. Stattdessen fordert er konkrete Reformen und eine Entfeindung der politischen Kultur.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
HHerr KasselHOST
Moderator/Interviewer der Sendung, stellt Fragen zum Buch und führt durch das Gespräch.
Alle Auftritte von Herr Kassel →IIngo ArendtGAST
Kritiker und Studiogast in der Sendung; er erläutert den Roman, beschreibt Autorinnenabsichten, methodische Aspekte und zieht historische sowie politische Schlüsse zur Haltung der USA gegenüber Sklaverei und Erinnerung.
Alle Auftritte von Ingo Arendt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.