Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik - "Wildboden" von Constantin Lieb

8. September 2026 · 5 Min.

Ein eindringlich erzählter Roman über die letzten Jahre eines Künstlers im Schweizer Exil, sinnlich zwischen Gegenwart und Vergangenheit verwoben und aus der Perspektive seiner Frau geschildert.

Ilke Schlinsorg bespricht den Debütroman 'Wildboden', der die letzten Lebensjahre eines Künstlers in einem abgelegenen Schweizer Haus nachzeichnet. Der Text beginnt mit einer langen Anfahrt und einem dämmerlichen Eintreten ins Haus, wodurch Vergangenheit und Gegenwart eng verwoben werden. Erzählerisch wird die Geschichte aus der Perspektive der Ehefrau erzählt, die Alltag, Atelierorganisation und die psychischen Krisen des Künstlers trägt. Gleichzeitig öffnet der Roman den Blick auf die bedrohliche Zeitgeschichte des Nationalsozialismus und die Angst vor dem Ende des Exils.

Zahlen & Fakten

240 Seiten

Umfang des Romans 'Wildboden' (Inselverlag).

25 Euro

Verkaufspreis des Romans 'Wildboden' im Inselverlag.

1930er Jahre

Zeitspanne, in der Ernst Ludwig Kirchner und seine Frau im abgelegenen Wildbodenhaus in der Schweiz lebten.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Einstieg, Atmosphäre und Erzähltechnik · ab 00:30
Perspektive, Figuren und Alltagsorganisation · ab 02:02
Zeitgeschichte, Exil und politische Bedrohung · ab 03:51

Quellen

BuchWildboden, Roman von Konstantin Lieb (Inselverlag)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Ilke SchlinsorgHOST

Rezensentin bei Deutschlandfunk Kultur; in dieser Folge bespricht sie Sigrid Damms Buch 'Künstler meines Lebens', erläutert Aufbau und Arbeitsweise und führt Beispiele zu einzelnen Porträts an.

Alle Auftritte von Ilke Schlinsorg

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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