Dauerhafte Empörung in sozialen Medien wird durch algorithmische Anreize verstärkt und untergräbt konstruktive Debatten; Empörung bleibt wichtig, muss aber gezielt und verantwortungsbewusst eingesetzt werden.
In dem Gespräch erläutern Frau Utschima und Herr Mendel anhand eigener Recherchen und Veranstaltungen, wie sich freundliches persönliches Verhalten und aggressive Online-Rhetorik unterscheiden. Sie sehen in Algorithmen und wirtschaftlichen Anreizen einen Haupttreiber für Empörungsdynamiken und beschreiben Folgen wie Polarisierung, Vertrauensverlust und Supersensibilisierung. Zugleich plädieren sie dafür, Empörung nicht zu verbieten, sondern produktiv und faktenbasiert zu nutzen.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
HHerr ScheuHOST
Moderator der Sendung 'Lesart' bei Deutschlandfunk Kultur; führt das Interview, leitet die Gespräche mit den Gästen und stellt die Fragen zum Thema gesellschaftliche Polarisierung.
Alle Auftritte von Herr Scheu →FFrau UtschimaGAST
Politologin, in Frankfurt am Main zur Welt gekommen; gemeinsam mit Herr Mendel publizistisch zur gesellschaftlichen Polarisierung aktiv, beteiligt an Veranstaltungen und Recherchen zur Debattenkultur.
Alle Auftritte von Frau Utschima →HHerr MendelGAST
Miron Mendel, geboren in Tel Aviv, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main; publizistisch und praktisch in Debatten zur Polarisierung engagiert, oft gemeinsam mit Frau Utschima unterwegs.
Alle Auftritte von Herr Mendel →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.