Peter-André Alt analysiert, wie sich die Beziehung zwischen Bundeskanzlern und Intellektuellen von 1949 bis heute wandelt.
Im Gespräch mit Scholl erläutert Peter-André Alt sein Buch, das die Wechselbeziehungen von Macht und Geist seit 1949 untersucht. Er beschreibt vier Intellektuellengruppen, zeigt an Fallbeispielen (u.a. Adenauer, Brandt, Kohl, Merkel) unterschiedliche Modi der Nähe und Distanz und diskutiert Geschlechterungleichgewicht sowie den Strukturwandel der Öffentlichkeit durch das Internet. Abschließend zieht Alt Bilanz über Bedeutungsverschiebungen in der politischen Meinungsbildung.
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PPeter-André AltGAST
Peter-André Alt ist Literaturwissenschaftler und Autor; im Gespräch werden Stationen wie die Freie Universität Berlin, die Hochschulrektorenkonferenz und seine Leitung der privaten Wibben Wissenschaftsstiftung erwähnt. Er ist Verfasser von 'Die Kanzler und die Intellektuellen', einer umfassenden Studie zur Beziehung von Politik und Geist in der Bundesrepublik.
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