Die ORF-Neuinszenierung von Arthur Schnitzlers Reigen als Hörspiel mit kammermusikalischer Begleitung verschleiert explizite Erotik musikalisch, offenbart aber weiterhin chauvinistische Töne, die heute irritieren.
Die Folge berichtet über eine ORF-Inszenierung von Arthur Schnitzlers Theaterstück Reigen, die als Hörspiel-konzert umgesetzt wurde und musikalisch die Sexszenen umspielt. Die kammermusikalische Vertonung greift klassische und moderne Einflüsse auf und verleiht dem Stück k.&K.-Kolorit, zugleich mildert sie explizite Erotik. Kritisch beleuchtet wird der unbehandelte männliche Chauvinismus vieler Szenen, der in Zeiten von #MeToo irritierend wirkt. Im Anschluss folgt ein Nachruf auf den Kulturwissenschaftler Helmut Lehten und Hinweise auf sein letztes Buch.
Zahlen & Fakten
100 Jahre
Zeitspanne seit dem ursprünglichen Skandal um Schnitzlers Reigen (mehr als 100 Jahre seit der Uraufführung)
10
Größe des erwähnten Osttiroler Ensembles (zehnköpfiges Ensemble Musicbanda Franoui)
87 Jahre
Alter, in dem Helmut Lehten verstorben ist
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Schnitzlers Reigen, neu inszeniert für den ORF von Harald Gräwer und Andreas Schett (Hörspiel‑/Hörspielkonzertproduktion)
• BuchVerhaltenslehre der Kälte (genannte Studie/Arbeit von Helmut Lehten)
• BuchStoische Gangarten (letztes Buch von Helmut Lehten, im Beitrag genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
HHörmann, AndiHOST
Andi Hörmann ist Redakteur und Moderator beim Kulturprogramm Deutschlandfunk Kultur und Autor für das Literaturmagazin „Lesart“. In der Folge führt er in das Hörspiel „Fängen“ ein, bespricht Handlung, Inszenierung, Sounddesign und die thematische Behandlung psychischer Erkrankungen sowie Produktionsdetails.
Alle Auftritte von Hörmann, Andi →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.