Klára Vlasáková und ihr Debütroman "Die Kugel"
1. September 2026 · 6 Min.
Klara Vlasakova beschreibt in ihrem Debütroman »Die Kugel« eine rätselhafte Kugel als Spiegel gesellschaftlicher Entfremdung, Automatisierung und psychischer Belastung.
In dem Gespräch mit Tobias Wenzel erklärt Klara Vlasakova, wie ihr Roman Die Kugel eine unerklärliche, riesige Kugel ins Zentrum stellt und dadurch kafkaeske Alltagssituationen, Entlassungen durch Automatisierung und den Einsatz von Psychopharmaka thematisiert. Vlasakova verbindet literarische Bilder mit ihrer Beschäftigung mit Automatisierung (Masterarbeit) und plädiert dafür, gesellschaftliche Ursachen psychischer Probleme zu bedenken. Zugleich erklärt sie das Konzept der „Risse“ als Momenten multipler möglicher Zukünfte und thematisiert persönliche Beweggründe und die deutsche Veröffentlichung.
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Tobias Wenzel (Deutschlandfunk Kultur) präsentiert in der Sendung »Lesart« die Hörbuchfassung von Andreas Kosserts »Flucht – eine Menschheitsgeschichte«. In dieser Folge rezensiert und kommentiert er das Werk, fasst zentrale Thesen zusammen und stellt Zitate und Stimmen aus dem Buch vor.
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Klara Vlasakova ist Autorin des Debütromans Die Kugel (tschechisches Original: Risse). Sie hat neben Journalistik und Drehbuchschreiben auch Gender Studies studiert, schrieb parallel eine Masterarbeit zum Thema Automatisierung und thematisiert in ihrem Buch gesellschaftliche Entfremdung, psychische Belastungen sowie das Bild von »Rissen« als Momenten möglicher Zukunftsvarianten; im Gespräch hält sie einen großen Plastikball und spricht auch über Mutterschaft als Perspektive.
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