Tabara Steiner stellt in ihrem Roman „Luft nach unten“ eine bewusst handelnde, wütende Protagonistin vor; das Gespräch wird geführt von Stajner, Tamara.
Im Interview mit Stajner, Tamara erläutert Tabara Steiner, wie musikalische Praxis, Tourerfahrungen und eine Bachmann‑Preis‑Lesung die Entstehung ihres Romans beeinflussten. Sie erklärt die Wahl des nordmazedonischen Schauplatzes als farbige Kulisse für eine komplexe Mutter‑Tochter‑Beziehung. Zentral ist der unerfüllte Kinderwunsch, der Sexualität, Humor und Wut im Text miteinander verknüpft. Abschließend diskutiert Steiner die doppeldeutige Titelwahl „Luft nach unten“ und die unterschiedlichen Leserreaktionen.
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TTabara SteinerGAST
Tabara Steiner ist Musikerin und Autorin mit Wohnsitz in Wien. Sie hat eigenen Angaben zufolge zwei Romane und einen Gedichtband veröffentlicht und las 2024 beim Bachmann‑Preis. In ihrer Arbeit verbindet sie musikalische, theatralische und literarische Elemente; Tourerfahrungen auf dem Balkan sowie Projekte mit Regisseuren und Performern dienten als direkte Inspiration für ihren Roman „Luft nach unten“.
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