Lesart – Das Literaturmagazin
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Paperbacks für Chatbots: Kaufen KI-Firmen massenhaft antiquarische Bücher an?

5. August 2026 · 5 Min.

KI-Firmen kaufen massenhaft alte Bücher in Antiquariaten, scannen sie für Trainingsdaten und lassen die physischen Exemplare oft vernichten.

In der Folge erklärt ein Rechercheur, dass Antiquariate in letzter Zeit ungewöhnlich viele Bestellungen für vergriffene, lange nicht gefragte Bücher erhalten. Diese werden offenbar von KI-Unternehmen systematisch angekauft, digitalisiert und als Trainingsmaterial für Large Language Models genutzt. Aufgrund bestimmter urheberrechtlicher Ausnahmen (insbesondere in den USA) werden die physischen Exemplare nach dem Scan oft zerstört, während die digitalen Kopien in Firmendatensätzen verbleiben. Bibliotheken wie die Deutsche Nationalbibliothek können einzelne Exemplare bewahren und so den physischen Zugang sichern.

Zahlen & Fakten

1970

Zielrichtung der Käufe: Bücher mit ISBNn nach 1970

2

Anzahl der in den USA genannten Gerichte, die Entscheide zur Digitalisierung unter Fair-Use-Gesichtspunkten fällten

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Plötzliche Nachfrage in Antiquariaten · ab 00:00
Warum KI-Firmen alte Bücher kaufen · ab 00:44
Urheberrechtliche Ausnahmen und Vernichtung physischer Exemplare · ab 01:54
Rolle von Bibliotheken und Erhalt der Zugänglichkeit · ab 04:34

Wer spricht

J
Jonas ChioraGAST

Kollege und Rechercheur, hat das Phänomen der massenhaften Antiquariatskäufe durch KI-Firmen untersucht. Er erläutert die praktischen Gründe für die Käufe (lange, zusammenhängende Texte, ISBN-basierte Automatismen), die rechtlichen Implikationen (US-Fair-Use-Debatte, Vernichtung physischer Exemplare) und die Bedeutung von Bibliotheken für den Erhalt von Zugänglichkeit.

Alle Auftritte von Jonas Chiora

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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