Die kurdische Autorin Yildiz Czaka präsentiert in ihrem zweisprachigen Gedichtband ‚Moraresch / Dunkles Siegel‘ mythologische Motive und Erfahrungen von Gewalt, Verlust und Exil aus einer dezidiert weiblichen Perspektive.
Corinne Orlowski trifft die kurdische Autorin Yildiz Czaka im Berliner Kulturzentrum Silent Green zu einem Porträtgespräch. Czaka, die im Exil in Berlin lebt, hat bereits zehn Bücher veröffentlicht und sammelt Geschichten aus ihrer Heimat, um die kurdische Sprache in der Weltliteratur zu verankern. Ihr zweisprachiger Band ‚Moraresch, dunkles Siegel‘ (Kurmandschi/Deutsch) versammelt neun Zyklen, in denen Mythologie, Familiengeschichte und Gewalt aus weiblicher Sicht verhandelt werden. Übersetzerinnen und Übersetzer sowie eine Nachdichtung spielen eine wichtige Rolle für die deutsche Ausgabe.
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Corinne Orlowski ist Reporterin/Redakteurin bei Deutschlandfunk Kultur und berichtet in der Sendung ‚Lesart‘ über Literaturthemen; in dieser Folge führt sie durch die Geschichte um Gerti Tetzners wiederentdeckten Roman.
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Yildiz Czaka, kurdische Autorin im Exil in Berlin, hat mehrere Gedichtbände, Romane und Theaterstücke veröffentlicht und bislang zehn Bücher vorgelegt. Ihre Texte verknüpfen kurdische Mythologie, Familiengeschichte, Gewalt- und Exilerfahrungen; als Inspirationsquelle nennt sie ihre Großmutter und sammelt Geschichten aus ihrer Heimat, um die kurdische Sprache in der Weltliteratur zu verankern.
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