"Vatertage": Roman über familiäre Prägung und die Vergangenheit in der Gegenwart
17. Juli 2026 · 12 Min.
Berest, Anne beschreibt in ihrem Roman "Vatertage" die väterliche Familienlinie und zeigt, wie wiederkehrende Muster, politische Prägungen und generationelle Distanz die Gegenwart durchziehen.
Im Gespräch erklärt Berest, Anne, dass ihr neuer Roman Teil eines groß angelegten Projekts ist: eine Serie von zehn Romanen über Familienlinien. Nachdem sie zwei Bücher über die mütterliche Linie veröffentlicht hat, widmet sie sich nun der väterlichen Seite und untersucht die Distanz zu ihrem Vater sowie die wiederkehrenden politischen Engagements über drei Generationen. Formal mischt sie Zeiten vertikal und setzt auf kurze, prägnante Kapitel, um besonders jüngere Leserinnen und Leser zu erreichen. Das Buch heißt "Vatertage", wurde von Amelie Thoma und Michaela Messner übersetzt und ist im Berlin Verlag (450 Seiten, 25 Euro) erschienen.
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