Lesart – Das Literaturmagazin
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Wortgeschichte - Wie der "Kiosk" aus Persien ins Deutsche kam

16. Juli 2026 · 11 Min.

Sprachwissenschaftler Ludwig Paul zeigt, wie viele deutsche Wörter persische Wurzeln haben und auf historischen Handels-, Kultur- und Politikwegen Bedeutungen wandelten.

In dem Gespräch stellt Ludwig Paul sein Buch 'Pfeffer, Pfirsich, Paradies' vor und erklärt anhand zahlreicher Beispiele (z. B. Algorithmus, Pyjama, Paradies, Kiosk) die persische Herkunft vieler deutscher Wörter. Er erläutert die Hauptwege der Wortwanderungen — über Arabisch, Griechisch, Italienisch/Spanisch, Türkisch und Indien/England — sowie die historischen Kontexte wie Verwaltung, Handel und Kulturkontakte. Paul betont auch aktuelle Einflüsse: politische Begriffe wie Ayatollah oder Pastaran sind jüngst ins Deutsche gelangt, und die gegenwärtige Lage im Iran wirkt sich auf Forschung und Alltag aus.

Zahlen & Fakten

215

Seitenzahl des Buchs 'Pfeffer, Pfirsich, Paradies'

16 Euro

Preis des Buchs im Verlag

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Kontext: Gegenwärtige politische Lage und ihre Relevanz für Sprachforschung · ab 01:09
Hauptwege und Beispiele persischer Lehnwörter ins Deutsche · ab 00:12
Wortgeschichte am Beispiel 'Kiosk' und Vorstellung des Buchs · ab 09:19

Quellen

BuchPfeffer, Pfirsich, Paradies, kleines Lexikon deutscher Wörter persischer Herkunft, Ludwig Paul

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

L
Ludwig PaulGAST

Professor für Iranistik an der Universität Hamburg; Autor des Buchs 'Pfeffer, Pfirsich, Paradies, kleines Lexikon deutscher Wörter persischer Herkunft'. Im Gespräch erläutert er Herkunft, Routen und Bedeutungswandel persischer Lehnwörter im Deutschen sowie aktuelle politische Begriffe.

Alle Auftritte von Ludwig Paul
W
Wolfgang MayerHOST

Stefan Mayer ist CSU-Innenpolitiker, Mitglied der Unions-Bundestagsfraktion und stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss des Bundestags; im Interview verteidigt er die IFG-Novelle als Mittel zur Verwaltungsentlastung, zur Fokussierung auf berechtigtes Interesse und zum Schutz von Behördenmitarbeitenden.

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