Australien: Big Tech soll für Nachrichteninhalte zahlen
2. September 2026 · 4 Min.
Australien zwingt große Plattformen zur Vergütung von Nachrichteninhalten, entweder per Abgabe auf Werbeeinnahmen oder durch kommerzielle Verträge mit Medienhäusern.
Die australische Regierung hat mit dem News Bargaining Incentive ein Gesetz verabschiedet, das Plattformen mit hohen Werbeeinnahmen verpflichtet, für auf ihren Diensten genutzte Nachrichteninhalte zu zahlen. Betroffene Unternehmen können eine Abgabe leisten oder kommerzielle Vereinbarungen mit Medien abschließen. Die Maßnahme soll sicherstellen, dass Einnahmen aus der Nutzung journalistischer Inhalte bei Medien und Journalistinnen/Journalisten ankommen und nicht nur bei den Plattformkonzernen verbleiben.
Zahlen & Fakten
2,5 %
Prozentualer Anteil der digitalen Werbeeinnahmen, den betroffene Plattformen künftig abführen müssen, sofern sie keine Verträge mit Medien abschließen.
8
Anzahl verschiedener Medienhäuser, mit denen Plattformen kommerzielle Verträge abschließen müssen, um die Abgabe zu vermeiden.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtNews Bargaining Incentive Gesetz (australisches Gesetz zur Vergütung von Nachrichteninhalten)
• VideoABC (Fernsehsender) – Interview/Aussage von Sarah Henderson zur Kritik am bisherigen Geschäftsmodell der Plattformen
• Fai Gao, Universität Sydney – Einschätzung zu möglichen Reaktionen der Tech-Konzerne
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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