"Bevorzugte Quellen" bei Google: Hoffnung für Medien?
2. September 2026 · 5 Min.
Google ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, bestimmte Medienmarken als "bevorzugte Quellen" zu wählen; Redaktionen wie Nico Wilfer (FAZ) und Christoph Zimmer (Spiegel-Gruppe) reagieren unterschiedlich auf die Funktion.
In dem Beitrag berichtet Kevin Barth über Googles neue Funktion, mit der Nutzerinnen und Nutzer bevorzugte Medienquellen festlegen können. Die Auswahl erfordert ein aktives Google-Konto und bedeutet eine Art Bezahlung mit Nutzerdaten. Reaktionen aus Redaktionen reichen von gezielter Integration (FAZ) bis zur strategischen Einordnung als Teil eines Internetwandels (Spiegel-Gruppe). Mess- und Steuerungsmöglichkeiten für Medien bleiben begrenzt.
Zahlen & Fakten
450.000
Anzahl der weltweit bislang von Nutzenden bei Google als bevorzugte Quellen ausgewählten Angebote, nach Angaben von Google.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Google (Angaben zur Einführung der Funktion „bevorzugte Quellen“, zur Zahl von über 450.000 ausgewählten Quellen und zur höheren Auswahlhäufigkeit)
• FAZ (Stellungnahme von Nico Wilfer zum Einsatz und zur Bewerbung der Funktion durch Verlinkungen, Newsletter und Social‑Media‑Buttons)
• Spiegel‑Gruppe (Äußerungen von Christoph Zimmer zur Einordnung der Funktion als Teil des Wandels hin zu KI‑generierten Oberflächen und zu Messgrenzen)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Sportschau (Hinweis, dass die Sportschau anfangs unter Artikeln auf die neue Funktion aufmerksam gemacht hat und diese Hinweise in aktueller Berichterstattung nicht mehr vorkommen)
Wer spricht
KKevin BarthHOST
Kevin Barth: In den Shownotes genannt (www.deutschlandfunk.de, @mediasres). Er berichtet in diesem Beitrag über den Start von DFB-TV, führt durch die Inhalte und gibt die O-Töne der Gesprächspartner wieder.
Alle Auftritte von Kevin Barth →NNico WilferGAST
Nico Wilfer leitet den Bereich Digital Media beim Zeitungshaus FAZ. Im Beitrag erläutert er, wie die FAZ die Funktion optisch dezent, aber prominent in Artikeln, Newslettern und über Social‑Media‑Buttons einbindet, um Bindung zu bestehenden Leserinnen und Lesern zu stärken.
Alle Auftritte von Nico Wilfer →CChristoph ZimmerGAST
Christoph Zimmer ist bei der Spiegel‑Gruppe zuständig für die Weiterentwicklung digitaler Angebote. Er bewertet die "bevorzugten Quellen" als Teil eines Internetwandels hin zu KI‑generierten Oberflächen und betont die Bedeutung vielfältiger Perspektiven und die begrenzten Messmöglichkeiten für Medien.
Alle Auftritte von Christoph Zimmer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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