Berichterstattung kaum noch möglich - Lage der Medien auf Kuba
14. Juli 2026 · 5 Min.
Unabhängiger Journalismus in Kuba ist de facto nicht mehr möglich: Mit einem neuen Kommunikationsgesetz, Repression und Einschüchterungen arbeiten viele Journalistinnen und Journalisten aus dem Exil und berichten von dort weiter.
Der Beitrag schildert die schwierige Lage unabhängiger Medien in Kuba: Ein neues Kommunikationsgesetz von 2023 hat faktisch nur noch staatliche Medien zugelassen, unabhängige Plattformen wurden in die Illegalität gedrängt. Reporter vor Ort sind wiederholt bedroht, verhaftet oder zur Emigration gezwungen; viele berichten inzwischen vom Ausland aus. Stromausfälle, Internetzensur und Sperren erschweren zudem den Informationszugang der Bevölkerung, die oft VPNs nutzt.
Zahlen & Fakten
2009
Beginn von Sintia de la Canteras Journalismusstudium
2018
Beginn der verstärkten Repression laut Mauricio Mendoza (nach der Obama‑Periode)
2020
Bis 2020 arbeiteten noch zahlreiche unabhängige Journalistinnen und Journalisten in Kuba
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2023
Erlass des neuen Kommunikationsgesetzes, das unabhängige Medien faktisch verbietet
4–10 Jahre
Mit Haftstrafen, mit denen Sintia de la Cantera bedroht wurde
4 Jahre
Angegebenes Exil‑Intervall von Mauricio Mendoza (vor vier Jahren ins Ausland gegangen)
28 Jahre
Alter von Mauricio Mendoza
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPeter B. SchumannHOST
Peter B. Schumann ist Journalist beim Deutschlandfunk und Autor dieses Beitrags für die Sendung Medias Res. Er recherchierte zur Lage unabhängiger Medien auf Kuba, führte Interviews mit Exiljournalistinnen und -journalisten und berichtet aus der Perspektive eines Deutschlandfunk‑Reporters.
Alle Auftritte von Peter B. Schumann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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