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Nach Air-Force-One-Recherche: NYT wehrt sich gegen Vorladungen für Journalisten - Interview mit Klaus Kamps

16. Juli 2026 · 6 Min.

Klaus Kamps bewertet die Vorladungen gegen Journalisten der New York Times als missbräuchliche, symbolische Druckmittel, die investigativen Journalismus erschweren können.

Klaus Kamps, Professor für Kommunikationswissenschaft, erklärt, dass die Vorladungen gegen die New York Times eher als Bestrafung und Abschreckung denn als legitime Rechtsmaßnahmen zu verstehen seien. Er betont, dass in der aktuellen Amtszeit des Weißen Hauses verstärkt versucht werde, Leaks zu unterbinden und damit ein Signal an die eigene Administration und die Medien zu senden. Formale verfassungsrechtliche Garantien seien derzeit nicht direkt durch Gesetze bedroht, wohl aber durch informelle Praktiken wie Ausschlüsse oder Drohungen. Insgesamt mache dies unabhängigen, investigativen Journalismus schwieriger, aber nicht unmöglich.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Vorladungen gegen Journalisten und Druck auf die New York Times · ab 00:30
Auswirkungen auf investigativen Journalismus in den USA · ab 05:01

Wer spricht

K
Klaus KampsGAST

Professor für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Im Interview analysiert er Medienbeziehungen und das Vorgehen der US-Administration gegen Journalisten, bewertet Vorladungen als symbolische Druckmittel und erläutert mögliche Auswirkungen auf Leaks, Quellenschutz und investigativen Journalismus in den USA.

Alle Auftritte von Klaus Kamps

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