Größter Vergewaltigungsprozess Berlins - keine mediale Präsenz, Britta Sandberg
1. September 2026 · 9 Min.
Die mediale Aufmerksamkeit für den großen Vergewaltigungsprozess in Berlin bleibt bislang gering, weil bisher vor allem der Angeklagte im Fokus steht und die Opfer anonym bleiben.
In der Folge erläutert Britta Sandberg, warum der Vergewaltigungsprozess gegen einen 68-jährigen Mann in Berlin bisher deutlich weniger mediale Präsenz hat als der Fall Giselle Pelicot. Entscheidende Gründe sind, dass bislang hauptsächlich der Angeklagte auftritt, die Nebenklägerinnen anonym sind und noch nicht ausgesagt haben. Sandberg vergleicht die Fallkonstellationen, erklärt mediale Mechanismen und zieht Parallelen zur Berichterstattung in Frankreich.
Zahlen & Fakten
68
Ein 68‑jähriger Angeklagter steht in Berlin wegen des Vorwurfs, Frauen betäubt vergewaltigt zu haben.
22
Der Angeklagte hat in Berlin bisher Geständnisse zu 22 mutmaßlichen Vergewaltigungsfällen abgelegt.
15 Zuschauer, 7 Journalisten
Der Verhandlungssaal B 129 am Landgericht Berlin bietet Platz für 15 Zuschauer und 7 Journalisten, was die geringe öffentliche Präsenz verdeutlicht.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50 km
Im Fall Giselle Pelicot rekrutierten sich die mutmaßlichen Täter laut Sandberg aus einem Umkreis von etwa 50 Kilometern.
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBritta SandbergGAST
Britta Sandberg ist Auslandskorrespondentin des SPIEGEL. Im Trailer stellt sie gemeinsam mit Christoph Hickmann den neuen Podcast „MAD KINGS“ vor, in dem wöchentlich Machtkonflikte und ihr Einfluss auf Deutschland analysiert werden.
Alle Auftritte von Britta Sandberg →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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