Journalistenmorde in Mexiko: Tödlichste Gewaltwelle in einem Jahrzehnt
14. September 2026 · 5 Min.
Die Gewaltwelle gegen Medienschaffende in Mexiko hat 2024 eine der tödlichsten Eskalationen der letzten Jahrzehnte erreicht; Schutzmechanismen versagen häufig und Straflosigkeit bleibt vorherrschend.
In Mexiko sind Medienschaffende, die über organisierte Kriminalität, Korruption und Menschenrechtsverletzungen berichten, extrem gefährdet: bereits acht wurden in diesem Jahr getötet, viele verschwinden oder leben mit ständigen Drohungen. Staatliche Schutzprogramme existieren seit 2012, funktionieren aber unzuverlässig oder machen Journalisten leichter lokalisierbar. Internationale Organisationen fordern Notfallpläne; politische Zusagen (2024) stehen bisher nur begrenztem Fortschritt gegenüber, die Straflosigkeit bleibt hoch.
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