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Marcus Engert: Harte Einschnitte beim Informationsfreiheitsgesetz

27. Juli 2026 · 9 Min.

Geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz würden zentrale Transparenzrechte einschränken und damit die Kontrollmöglichkeiten von Journalistinnen und Journalisten deutlich schwächen, warnt Markus Engert.

Markus Engert erklärt, warum das IFG für investigative Recherche unerlässlich ist: Es gewährt Zugang zu behördlichen Unterlagen, den das Presserecht nicht bietet. Im Koalitionspapier sind weitreichende Änderungen vorgesehen — von der Abschaffung des Gebührendeckels bis zur Einschränkung des Jedermannrechts — die den Grundgedanken des Gesetzes verschieben. Weitere Vorschläge betreffen die Abschaffung der Bundesbeauftragten und verpflichtende Identifikation auf Transparenzportalen; das alles könnte die Praxis der Informationsfreiheit deutlich erschweren.

Zahlen & Fakten

500 €

Bisheriger Gebührendeckel pro IFG-Antrag, der abgeschafft werden soll.

2 %

Anteil der bearbeiteten IFG-Anträge, denen Gebühren von mehr als 100 € berechnet wurden.

100 €

Schwelle, ab der in der Statistik Gebühren als höherwertig bezeichnet wurden.

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

620.000

Unterschriften einer Petition gegen die geplanten Änderungen des IFG.

19.000

Genannte Zahl an IFG-Anträgen, die in die Diskussion eingebracht wurde.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Bedeutung des IFG für den Journalismus · ab 00:55
Kerngedanken der geplanten Reform (Koalitionspapier) · ab 02:05
Mögliche Einschränkungen für JournalistInnen und Abgeordnete · ab 03:50
Abschaffung des Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit · ab 04:57
Identifikationspflicht und Rolle von Transparenzportalen · ab 06:28
Argumente zum Bürokratieabbau und veröffentlichte Statistiken · ab 08:49

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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