Tagesspiegel-Recherchen zu Kai Wegner - Interview mit Jost Müller-Neuhof
13. Juli 2026 · 7 Min.
Joost Müller-Neuhof erläutert, wie die Tagesspiegel-Recherche Widersprüche in den Aussagen des regierenden Bürgermeisters zum Stromausfall nachwies und letztlich zu dessen Rückzug beitrug.
In einem Interview mit SIGRID RÖSELER erklärt Joost Müller-Neuhof, rechtspolitischer Korrespondent beim Tagesspiegel, die Kernbefunde der Recherche: Wesentliche Aussagen des regierenden Bürgermeisters zum Blackout am 3. Januar seien nicht mit den behördlichen Auskünften vereinbar. Die Redaktion konnte per Auskunftsrecht durchsetzen, dass bis 12.45 Uhr keine Telefonate stattgefunden hätten, obwohl der Bürgermeister behauptet hatte, bereits ab 8.08 Uhr telefoniert zu haben. Diese Widersprüche und die juristische Durchsetzung der Auskünfte haben politischen Druck erzeugt und führten zum angekündigten Rückzug des Bürgermeisters.
Zahlen & Fakten
3. Januar
Datum des Stromausfalls / erster Tag des Blackouts
8.08 Uhr
Von dem Bürgermeister behaupteter Beginn seiner Telefonate
12.45 Uhr
Angabe der Senatskanzlei: kein Telefonat bis zu dieser Uhrzeit
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSIGRID RÖSELERHOST
Moderatorin und Interviewerin dieser Folge; leitete das Gespräch mit Joost Müller-Neuhof und stellte gezielte Fragen zur Tagesspiegel-Recherche, zu Auskunftsrechten von Journalisten und zu den rechtlichen Schritten gegen die Senatskanzlei.
Alle Auftritte von SIGRID RÖSELER →JJoost Müller-NeuhofGAST
Rechtspolitischer Korrespondent beim Tagesspiegel; erläutert die Recherche seines Blattes zu widersprüchlichen Aussagen des regierenden Bürgermeisters beim Blackout am 3. Januar und beschreibt die Nutzung presserechtlicher Auskunftsansprüche sowie Eilverfahren gegenüber Behörden.
Alle Auftritte von Joost Müller-Neuhof →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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