Die Klimakrise zwingt den Tourismus zu grundlegenden Veränderungen, doch während Nachhaltigkeit wichtig erscheint, entscheiden am Ende Preis und Convenience über Reiseentscheidungen.
Die Folge behandelt die wachsende Spannung zwischen Tourismus und Klimakrise. Extreme Hitzeperioden machen Reiseziele unbenutzbar, verteuern Angebote und gefährden die Existenzgrundlage von Millionen Menschen in Urlaubsländern. Gleichzeitig zeigen Studien ein Dilemma: Während 50–60 % der Reisenden Nachhaltigkeit wichtig finden, spielen nur 3–5 % diese Überlegung bei der tatsächlichen Buchung eine Rolle. Der Experte Harald Zeiss plädiert für bewusstes Umdenken statt Verzicht.
Zahlen & Fakten
10–12 Prozent
Anteil von Fernreisen an der Gesamtbilanz des Tourismus
50–60 Prozent
Reisende, die Nachhaltigkeit in Studien als wichtig einstufen
3–5 Prozent
Reisende, für die Nachhaltigkeit bei der tatsächlichen Buchung entscheidend war
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
15–20 Prozent
Potenzielle CO₂-Einsparung im europäischen Flugverkehr durch einheitlichen Luftraum
10 Tonnen
Durchschnittliche CO₂-Emissionen eines deutschen Menschen pro Jahr
3 Tonnen
CO₂-Emissionen einer einzelnen Fernreise nach Bangkok
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IIna LebedjevHOST
Chefredakteurin bei detektor.fm und Moderatorin des Klimapodcasts »Mission Energiewende«. Sie war zehn Jahre lang NDR-Reporterin mit Schwerpunkt Umwelt und Naturschutz und moderiert die Sendung zu Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes.
Alle Auftritte von Ina Lebedjev →HHarald ZeissGAST
Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz, Leiter des Instituts für Tourismusforschung und Geschäftsführer des Instituts für nachhaltigen Tourismus, ehemals Nachhaltigkeitsmanager bei TUI Deutschland
Alle Auftritte von Harald Zeiss →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.