Roman über DDR-Autorin Reimann: Es bleibt ein schaler Geschmack
13. Juli 2026 · 4 Min.
Der Roman wird als sprachlich dünn, konstruiert und moralisch fragwürdig kritisiert und hinterlässt einen schalen Geschmack.
Die Besprechung fasst den Inhalt und die Form eines fiktionalisierten Romans zusammen und bewertet dessen künstlerische Qualität. Die Erzählebene rekonstruiert vermeintliche Tagebucheinträge und kombiniert eine historische mit einer zeitgenössischen Beziehungserzählung. Die Rezensentin bemängelt, dass der Text sprachlich schwach ist, Leserinnen und Leser der Originaltagebücher nichts Neues bietet und die parallele Struktur zu offensichtlich wirkt. Insgesamt wird das Werk als unwürdig beschrieben, da es den Eindruck erweckt, die reale Schriftstellerbiografie für Aufmerksamkeit zu instrumentalisieren.
Zahlen & Fakten
193 Seiten
Umfang des Buchs (Seitenanzahl)
22 Euro
Preis des Buchs
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchWas zwischen zwei Menschen geschieht von Christine Burgartz (Aufbau Verlag)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKatja EsbachHOST
Rezensionerin; sie hat das Buch gelesen und bespricht es in dieser Folge.
Alle Auftritte von Katja Esbach →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Lesart – Das Literaturmagazin · 11. Juli 2026
Buchkritik - "Gespräch zwischen Partisanen" von Reinhard Mehring
Die edierte Korrespondenz offenbart literarisches Interesse, zugleich aber ideengeschichtliche Leerstellen und problematische Ressentiments; der Rezensent rät von einer Wiederbelebung des Autors ab.
Lesart – Das Literaturmagazin · 15. Juli 2026
Was zwischen zwei Menschen geschieht
Frau Bogatz erzählt in ihrem Roman, wie die letzten Lebensjahre von Brigitte Reimann und eine Gegenwartsbeziehung um Christen und Julius spiegeln, dass Sehnsucht nach Liebe Menschen klein und abhängig machen kann.
Lesart – Das Literaturmagazin · 13. Juli 2026
Buchkritik: "Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf" von Elise Schmit
Samuel Ham bewertet den neuen Erzählband als sprachlich zurückhaltend und präzise, mit Figuren, die resigniert und verhindert sind.
Lesart – Das Literaturmagazin · 14. Juli 2026
Buchkritik: "Feuer in der Kehle" von Beatrice Serrano
Viktoria Eglau hält „Feuer in der Kehle“ für einen originellen Coming‑of‑Age‑Roman, sieht aber Längen und eine thematische Überfrachtung.
Lesart – Das Literaturmagazin · 16. Juli 2026
Buchkritik: "Vatertage" von Anne Berest
Vatertage schildert die väterliche Linie einer Familie und verknüpft intime Familienbiografie mit französischer Zeitgeschichte.
Lesart – Das Literaturmagazin · 13. Juli 2026
Eine Kindheit im Lager - Der rumänische Schriftsteller András Visky
Der Roman „Die Aussiedlung“ wird wegen seiner außergewöhnlichen Erzählerstimme und hohen literarischen Qualität als ein herausragendes Buch der letzten Jahre gewürdigt.