Milliardärserben schaden dem Ruf ehrlicher Unternehmer*innen
8. Juni 2026 · 11 Min.
Eine kleine, wohlhabende Minderheit und ihre Lobbyorganisationen prägen die Erbschaftssteuer-Debatte und schaden dadurch dem Ansehen ehrlicher Unternehmer:innen.
Die Episode zeigt, wie wenige Superreiche und ihre Verbände sich als 'Familienunternehmen' inszenieren, um öffentliche Debatten zur Erbschaftssteuer zu dominieren. Diese Strategien führen zu verzerrten Begrifflichkeiten, unbegründeten Angstnarrativen und schützen extreme Vermögenskonzentration – zulasten von Gerechtigkeit, Demokratie und dem Ruf vieler kleinerer Unternehmerinnen und Unternehmer. Der Beitrag erklärt die Mängel der aktuellen Erbschaftssteuer und ruft zur Abgrenzung ehrlicher Betriebe von Milliardärslobbyisten auf.
Zahlen & Fakten
0,02 %
Anteil der rund 3 Millionen deutschen Unternehmen, die die Stiftung Familienunternehmen unterstützt
0,22 %
Anteil der 6.500 Mitglieder des Vereins Die Familienunternehmer an allen UnternehmerInnen in Deutschland
3 Millionen
Rund geschätzte Anzahl deutscher Unternehmen
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
99 %
SPD-Schätzung: Auf schätzungsweise 99 % der Erbschaften würde künftig keine Erbschaftssteuer mehr anfallen
2,8 Milliarden Euro
Mutmaßlicher Vermögenszuwachs 2025 von Dieter Schwarz (in der Folge genannt)
600
Anzahl der Unterstützenden der Stiftung Familienunternehmen (im Kontext der 0,02 %)
6.500
Mitgliederangabe des Vereins Die Familienunternehmer
1 Milliarde Euro
Mutmaßlicher Vermögenszuwachs 2025 von Dirk Rossmann (in der Folge genannt)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoARD-Morgenmagazin (Interview/Aussage von Clemens Füst: Unternehmen würden dadurch zur Hälfte enteignet)
• StudieOECD (Prognose: Wirtschaftswachstum, wenn Milliardär*innen mehr Steuern zahlen müssten)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSebastian KleinHOST
Mitgründer der App Blinkist, Autor von 'Toxisch Reich', Gründer von Karma Capital und Neue Narrative, Kritiker von Vermögensungleichheit
Alle Auftritte von Sebastian Klein →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.