Mädchen in der Schweiz berichten deutlich häufiger von psychischen Belastungen als Jungen, doch ob sie wirklich stärker betroffen sind, lässt sich aus den Zahlen allein nicht eindeutig sagen – Geschlechtsunterschiede bei der Symptomatik und Offenheit spielen eine wichtige Rolle.
Die Episode beleuchtet einen bemerkenswerten Anstieg psychischer Belastungen bei Schweizer Kindern und Jugendlichen, besonders bei Mädchen. Ein neuer Bericht des Bundesamtes für Gesundheit zeigt: 9 von 1000 Mädchen landen in der Psychiatrie oder Psychotherapie, bei Jungen sind es 5 von 1000. Psychologin Filomena Sabatella erklärt, dass hinter diesen Zahlen komplexe Faktoren stecken – nicht nur echte Unterschiede in der Belastung, sondern auch wie Symptome wahrgenommen und geäußert werden. Die Pandemie markierte einen Wendepunkt, und heute spielen Leistungsdruck, Social Media und Zukunftssorgen eine zentrale Rolle. Prävention und geschlechtersensible Ansätze sind entscheidend.
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Wer spricht
DDominik RolliHOST
Dominik Rolli ist Journalist und Moderator bei SRF; er präsentiert die Sendung »News Plus«, moderiert diese Folge, führt das Interview und strukturiert die Diskussion.
Alle Auftritte von Dominik Rolli →FFilomena SabatellaGAST
Co-Leiterin der Fachgruppe klinische Psychologie im Kindes- und Jugendalter an der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), tätig in Lehre, Forschung und Therapie
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