Die Schweiz ist auf die kommenden Hitzewellen nicht ausreichend vorbereitet – es braucht schnelle Anpassungen in Infrastruktur und Lebensgewohnheiten, kombiniert mit konsequentem Klimaschutz.
Die jüngste Rekordhitzewelle hat über 1300 Tote in Europa gefordert und Infrastrukturschäden verursacht. Klimaforscher warnen, dass sich die Schweiz einer Welt mit drei Grad mehr Erwärmung zusteuert, was die Hitzetage verdoppeln oder verdreifachen könnte. Während Südeuropa durch traditionelle Bauweisen wie helle Fassaden und enge Gassen besser vorbereitet ist, setzt die Schweiz noch zu wenig um: Zu wenige Klimaanlagen, zu wenig Grünflächen, zu viel Bodenversiegelung. Experten fordern bauliche Anpassungen (Begrünung, Schwammstädte), Klimaschutzmaßnahmen und flexiblere Lebensrhythmen wie längere Mittagspausen in der Hitze.
Zahlen & Fakten
5 bis 10 Prozent
Anteil der Schweizer Wohnungen mit Klimaanlagen
5 bis 10 Prozent
Anteil der Schweizer Privatwohnungen mit Klimaanlagen
5–10 Prozent
Anteil der Schweizer Privathäuser mit Klimaanlagen
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über 1300
Hitzetote in Europa, gezählt von der WHO
knapp 300
Notfall-Einsätze der Sanität in Basel Stadt und Region (mehr als doppelt so viele wie der Tagesdurchschnitt)
30 bis 50
Prognostizierte Anzahl der Hitzetage pro Jahr in Basel bei 3°C Erderwärmung (statt aktuell durchschnittlich 14)
45
Extremtemperaturen in Grad Celsius, auf die sich die Schweiz gemäß neuesten ETH-Klimaprognosen einstellen muss
4,5
Grad Celsius, um die die wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts wärmer geworden sind
5 bis 6 mal
Faktor der Zunahme von Hitzetagen (Tage über 30°C) in Westeuropa
über 1300
Hitzetote in Europa nach WHO-Zählung
knapp 300
Einsätze der Sanität in Basel Stadt und Region – mehr als Doppeltes des normalen Tagesdurchschnitts
3 Grad
Erwärmung, auf die sich die Schweiz derzeit zusteuert
30 bis 50
Künftige Hitzetage pro Jahr in Basel (statt bisher etwa 14)
45 Grad
Prognostizierte Extremtemperatur laut ETH- und Meteo-Schweiz-Klimaprognosen
5 bis 6 Mal
Mehrfache Zunahme von Hitzetagen in Westeuropa (Tage über 30 Grad)
4,5 Grad
Erwärmung der wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts
über 1300
Hitzetote in Europa laut WHO
knapp 300
Sanitätseinsätze in Basel-Stadt und Region während der Hitzewelle (mehr als doppelt so viele wie normal)
3 Grad
Temperaturanstieg, auf den die Welt derzeit zusteuert (laut Klimaprognosen)
30–50
Prognostizierte Hitzetage pro Jahr in Basel (statt bisherige 14 Tage in den letzten 30 Jahren)
45 Grad
Mögliche Extremtemperaturen bei Drei-Grad-Erwärmung
5–6 Mal
Wie oft häufiger es in der Schweiz und Westeuropa Hitzetage über 30 Grad gibt als früher
4,5 Grad
Wärmezunahme der wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSusanne StöcklHOST
Journalistin und Moderatorin bei SRF; präsentiert die tägliche Nachrichtensendung »News Plus« auf SRF 4 News, die aktuelle Themen aus Gesellschaft, Klimaschutz und Weltpolitik gründlich analysiert.
Alle Auftritte von Susanne Stöckl →CChristian von BurgGAST
Wissenschaftsredakteur bei Schweizer Radio SRF; spezialisiert auf Klimawandel und Klimakonferenzen, berichtet für »News Plus« über Extremwetterereignisse und Schutzmaßnahmen vor Hitzewellen.
Alle Auftritte von Christian von Burg →EErich FischerGAST
Klimaforscher an der ETH Zürich mit Fokus auf Hitzeextreme und deren Auswirkungen in der Schweiz. Er analysiert die Folgen des Klimawandels und trägt durch Medienauftritte zu Katastrophenforschung bei.
Alle Auftritte von Erich Fischer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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