Die Schweiz ist auf die kommenden Hitzewellen nicht ausreichend vorbereitet – es braucht schnelle Anpassungen in Infrastruktur und Lebensgewohnheiten, kombiniert mit konsequentem Klimaschutz.
Die jüngste Rekordhitzewelle hat über 1300 Tote in Europa gefordert und Infrastrukturschäden verursacht. Klimaforscher warnen, dass sich die Schweiz einer Welt mit drei Grad mehr Erwärmung zusteuert, was die Hitzetage verdoppeln oder verdreifachen könnte. Während Südeuropa durch traditionelle Bauweisen wie helle Fassaden und enge Gassen besser vorbereitet ist, setzt die Schweiz noch zu wenig um: Zu wenige Klimaanlagen, zu wenig Grünflächen, zu viel Bodenversiegelung. Experten fordern bauliche Anpassungen (Begrünung, Schwammstädte), Klimaschutzmaßnahmen und flexiblere Lebensrhythmen wie längere Mittagspausen in der Hitze.
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Wer spricht
SSusanne StöcklHOST
Journalistin und Moderatorin bei SRF; präsentiert die tägliche Nachrichtensendung »News Plus« auf SRF 4 News, die aktuelle Themen aus Gesellschaft, Klimaschutz und Weltpolitik gründlich analysiert.
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Wissenschaftsredakteur bei Schweizer Radio SRF; spezialisiert auf Klimawandel und Klimakonferenzen, berichtet für »News Plus« über Extremwetterereignisse und Schutzmaßnahmen vor Hitzewellen.
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Klimaforscher an der ETH Zürich mit Fokus auf Hitzeextreme und deren Auswirkungen in der Schweiz. Er analysiert die Folgen des Klimawandels und trägt durch Medienauftritte zu Katastrophenforschung bei.
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