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Vor der nächsten Hitzewelle: Was können wir besser machen?

29. Juni 2026 · 16 Min.

Die Schweiz ist auf die kommenden Hitzewellen nicht ausreichend vorbereitet – es braucht schnelle Anpassungen in Infrastruktur und Lebensgewohnheiten, kombiniert mit konsequentem Klimaschutz.

Die jüngste Rekordhitzewelle hat über 1300 Tote in Europa gefordert und Infrastrukturschäden verursacht. Klimaforscher warnen, dass sich die Schweiz einer Welt mit drei Grad mehr Erwärmung zusteuert, was die Hitzetage verdoppeln oder verdreifachen könnte. Während Südeuropa durch traditionelle Bauweisen wie helle Fassaden und enge Gassen besser vorbereitet ist, setzt die Schweiz noch zu wenig um: Zu wenige Klimaanlagen, zu wenig Grünflächen, zu viel Bodenversiegelung. Experten fordern bauliche Anpassungen (Begrünung, Schwammstädte), Klimaschutzmaßnahmen und flexiblere Lebensrhythmen wie längere Mittagspausen in der Hitze.

Zahlen & Fakten

5 bis 10 Prozent

Anteil der Schweizer Wohnungen mit Klimaanlagen

5 bis 10 Prozent

Anteil der Schweizer Privatwohnungen mit Klimaanlagen

5–10 Prozent

Anteil der Schweizer Privathäuser mit Klimaanlagen

Weitere 20 Zahlen & Fakten anzeigen

über 1300

Hitzetote in Europa, gezählt von der WHO

knapp 300

Notfall-Einsätze der Sanität in Basel Stadt und Region (mehr als doppelt so viele wie der Tagesdurchschnitt)

30 bis 50

Prognostizierte Anzahl der Hitzetage pro Jahr in Basel bei 3°C Erderwärmung (statt aktuell durchschnittlich 14)

45

Extremtemperaturen in Grad Celsius, auf die sich die Schweiz gemäß neuesten ETH-Klimaprognosen einstellen muss

4,5

Grad Celsius, um die die wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts wärmer geworden sind

5 bis 6 mal

Faktor der Zunahme von Hitzetagen (Tage über 30°C) in Westeuropa

über 1300

Hitzetote in Europa nach WHO-Zählung

knapp 300

Einsätze der Sanität in Basel Stadt und Region – mehr als Doppeltes des normalen Tagesdurchschnitts

3 Grad

Erwärmung, auf die sich die Schweiz derzeit zusteuert

30 bis 50

Künftige Hitzetage pro Jahr in Basel (statt bisher etwa 14)

45 Grad

Prognostizierte Extremtemperatur laut ETH- und Meteo-Schweiz-Klimaprognosen

5 bis 6 Mal

Mehrfache Zunahme von Hitzetagen in Westeuropa (Tage über 30 Grad)

4,5 Grad

Erwärmung der wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts

über 1300

Hitzetote in Europa laut WHO

knapp 300

Sanitätseinsätze in Basel-Stadt und Region während der Hitzewelle (mehr als doppelt so viele wie normal)

3 Grad

Temperaturanstieg, auf den die Welt derzeit zusteuert (laut Klimaprognosen)

30–50

Prognostizierte Hitzetage pro Jahr in Basel (statt bisherige 14 Tage in den letzten 30 Jahren)

45 Grad

Mögliche Extremtemperaturen bei Drei-Grad-Erwärmung

5–6 Mal

Wie oft häufiger es in der Schweiz und Westeuropa Hitzetage über 30 Grad gibt als früher

4,5 Grad

Wärmezunahme der wärmsten Nächte seit Anfang des 20. Jahrhunderts

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Ausmaß der Hitzewelle und ihre Folgen · ab 00:35
Schweiz ist nicht wappnungsbereit – im internationalen Vergleich schlecht positioniert · ab 07:18
Anpassungsmaßnahmen: Infrastruktur und Veränderung der Lebensgewohnheiten · ab 08:31

Quellen

RedeARD-Interview mit Andreas Knie

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

S
Susanne StöcklHOST

Journalistin und Moderatorin bei SRF; präsentiert die tägliche Nachrichtensendung »News Plus« auf SRF 4 News, die aktuelle Themen aus Gesellschaft, Klimaschutz und Weltpolitik gründlich analysiert.

Alle Auftritte von Susanne Stöckl
C
Christian von BurgGAST

Wissenschaftsredakteur bei Schweizer Radio SRF; spezialisiert auf Klimawandel und Klimakonferenzen, berichtet für »News Plus« über Extremwetterereignisse und Schutzmaßnahmen vor Hitzewellen.

Alle Auftritte von Christian von Burg
E
Erich FischerGAST

Klimaforscher an der ETH Zürich mit Fokus auf Hitzeextreme und deren Auswirkungen in der Schweiz. Er analysiert die Folgen des Klimawandels und trägt durch Medienauftritte zu Katastrophenforschung bei.

Alle Auftritte von Erich Fischer

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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