Der Dreh eines großen Hollywood-Films in der Westsahara wird als moralisch problematisch kritisiert, weil das besetzte Gebiet und das Leid der Sahrauis ausgeblendet werden.
In der Folge erklärt Susann Stöckel mit der Islamwissenschaftlerin Bettina Gräf, warum Teile des Films in der Westsahara gedreht wurden und weshalb das heikel ist. Gräf erläutert die historische Besetzung durch Marokko, die Lage der Sahrauis in Flüchtlingslagern und die politischen Machtverhältnisse. Diskutiert wird zudem, welche Verantwortung Filmcrews und die internationale Filmindustrie in solchen Konfliktregionen haben sollten.
Zahlen & Fakten
20 %
Anteil der Westsahara, den die Polisario-Bewegung laut Gräf kontrolliert
80 %
Anteil der Westsahara, der laut Gräf von Marokko kontrolliert wird
100.000
Ungefähr Zahl der Sahrauis, die in algerischen Flüchtlingslagern leben
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50
Ungefährer Zeitraum in Jahren, seit dem viele Sahrauis vertrieben leben ("vor 50 Jahren" im Gespräch)
1975
Jahr, in dem Spanien sich aus der Westsahara zurückzog
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelDemocracy Now! (Interview/Aussage des Filmemachers Abeddin Hamoudi gegenüber dem Politikmagazin)
• ArtikelSRF-Sendung «International»: „Westsahara – Die letzte Kolonie Afrikas: Das lange Warten der Sahraouis“ (Reportage von Veronika Mayer, verlinkt in den Shownotes)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
BBettina GräfGAST
Bettina Gräf ist Islamwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität der Bundeswehr München mit Schwerpunkt auf der neueren Kulturgeschichte Nordafrikas. In der Folge erläutert sie historische Hintergründe der Westsahara, die Besatzungspolitik Marokkos sowie die Lebens- und Menschenrechtslage der Sahrauis.
Alle Auftritte von Bettina Gräf →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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