Der Dreh eines großen Hollywood-Films in der Westsahara wird als moralisch problematisch kritisiert, weil das besetzte Gebiet und das Leid der Sahrauis ausgeblendet werden.
In der Folge erklärt Susann Stöckel mit der Islamwissenschaftlerin Bettina Gräf, warum Teile des Films in der Westsahara gedreht wurden und weshalb das heikel ist. Gräf erläutert die historische Besetzung durch Marokko, die Lage der Sahrauis in Flüchtlingslagern und die politischen Machtverhältnisse. Diskutiert wird zudem, welche Verantwortung Filmcrews und die internationale Filmindustrie in solchen Konfliktregionen haben sollten.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBettina GräfGAST
Bettina Gräf ist Islamwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität der Bundeswehr München mit Schwerpunkt auf der neueren Kulturgeschichte Nordafrikas. In der Folge erläutert sie historische Hintergründe der Westsahara, die Besatzungspolitik Marokkos sowie die Lebens- und Menschenrechtslage der Sahrauis.
Alle Auftritte von Bettina Gräf →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
