Die Schweiz als Mediatorin: Ein Auslaufmodell in der neuen Weltordnung?
8. Juli 2026 · 31 Min.
Die Schweiz verliert ihr Alleinstellungsmerkmal als neutraler Vermittler; ihre «guten Dienste» müssen sich angesichts neuer Vermittler und geopolitischer Verschiebungen neu positionieren.
Daniel Möckli analysiert, dass die Schweizer Tradition der «guten Dienste» weiterhin wertvoll, aber nicht mehr exklusiv ist. Am Beispiel der Gespräche zwischen USA und Iran zeigt sich, wie regionale Akteure wie Pakistan oder Katar in die Vermittlerrolle vorgedrungen sind. Möckli empfiehlt, Erwartungen innenpolitisch realistischer zu setzen, stärker auf Partnerschaften zu setzen und Vermittlungsarbeit vermehrt in weniger medialen Konfliktherden fortzuführen.
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Wer spricht
DDavid VogelHOST
David Vogel ist der Moderator der NZZ‑Geopolitik‑Folge und führte in diesem Interview die Gesprächsleitung mit Fragen zu den Schweizer «guten Diensten» und Aussenpolitik.
Alle Auftritte von David Vogel →DDaniel MöckliGAST
Daniel Möckli leitet das Center for Security Studies (CSS) an der ETH Zürich. Er war viele Jahre im Schweizer Aussenministerium (EDA) als geopolitischer und strategischer Berater tätig und analysiert in der Folge die Entwicklung, Erfolge und Herausforderungen der schweizerischen Vermittlungs‑ und Friedenspolitik.
Alle Auftritte von Daniel Möckli →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.