NATO und Waffendeals - Durchbrüche oder Trippelschritte für die Außenpolitik?
10. Juli 2026 · 52 Min.
Der NATO-Gipfel lieferte sichtbare außen- und sicherheitspolitische Erfolge, doch Klaus Remme und die Hosts betonen, dass strukturelle Probleme, hohe Kosten und politische Spannungen dadurch nicht automatisch gelöst sind.
Steffen Wurzel, Frank Capellan und Gast Klaus Remme diskutieren die Ergebnisse des NATO-Gipfels: Lob für kurzfristige Erfolge, zugleich Kritik an Symbolpolitik und an der Fragilität transatlantischer Kooperation. Es geht um konkrete Rüstungsdeals (Patriot-Lizenzen, Tomahawk-Ankündigung, U‑Boot-Vertrag) und deren Wirkung für Ukraine und europäische Verteidigungsfähigkeit. Abschließend thematisieren sie innenpolitische Folgen in Deutschland, Kostenfragen und das Spannungsfeld zu anderen europäischen Partnern.
Zahlen & Fakten
1,5 Milliarden Euro
Namentlich genanntes Vorjahresgeschäft Deutschlands (Deal im vergangenen Jahr)
3,5 Prozent
Zielgröße für Verteidigungsausgaben, auf die einige Partner hinarbeiten sollen
1,5 Prozent
Zusätzlicher Anteil für Infrastruktur und militärische Mobilität (im erwähnten Aufteilungsvorschlag)
Weitere 12 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
knapp 70 Milliarden
Genannte französische Rüstungsausgaben
3,65 Prozent
Genannte Verteidigungsausgaben Griechenlands (Beispiel für hohe Lastenteilung)
90 Prozent
Behauptete Trefferrate gegen Shahed‑Drohnen laut Aussage des ukrainischen Präsidenten (mit Hinweis, dass Presseecho niedrigere Zahlen nennt)
125 Milliarden
Genannte deutsche Rüstungsausgaben
Folge 487
Nummer der Podcast-Folge
300
Anzahl der gekauften Patriot-Raketen im genannten deutschen Vertrag
24
Gesamtzahl der in dem U‑Boot-Programm genannten Boote (davon 12 für Kanada)
12
Anteil der 24 U‑Boote, die für Kanada bestimmt sind
1.500
Ungefähr genannte neue Arbeitsplätze in der Werft in Wismar
40 bis 50 Jahre
Zeithorizont gemeinsamer Kooperationen und Wartung im U‑Boot‑Programm
1.600 bis 2.500 km
Genannte Reichweite verschiedener Tomahawk-Versionen
30.000
Behauptete Zahl der angeblich monatlich getöteten russischen Soldaten, genannt in Ankara (Zitat des ukrainischen Präsidenten)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSteffen WurzelHOST
Korrespondent im Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio; zuständig für Außenpolitik sowie Berichterstattung zu CDU/CSU. In dieser Folge analysiert er Gründe, Personalentscheidungen und kommunikative Folgen des Kabinettsumbaus.
Alle Auftritte von Steffen Wurzel →FFrank CapellanHOST
Frank Capellan berichtete aus der Wochenendbereitschaft, beobachtet Bundespolitik langfristig; er ordnete den Rücktritt in historische Zusammenhänge ein, bewertete Doppelmoral-Vorwürfe und nannte mögliche personelle Folgen für die Fraktion.
Alle Auftritte von Frank Capellan →KKlaus RemmeGAST
Klaus Remme ist Brüssel‑Korrespondent im Deutschlandfunk und berichtete für den Sender vor Ort aus Ankara. Im Interview analysiert er den Auftritt des US‑Präsidenten, die öffentliche Rhetorik versus die Beratungen hinter verschlossenen Türen sowie die Verhandlungen zu Verteidigungsausgaben und Industriekooperationen.
Alle Auftritte von Klaus Remme →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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