"Warum geht sie nicht einfach?" Kontrolle und Unterdrückung in Beziehungen
9. August 2026 · 52 Min.
Christian Weiß erläutert am Beispiel von Alfred und Maura das Muster der coercive control als schleichende Macht- und Unterwerfungsdynamik und erklärt, weshalb Betroffene häufig nicht einfach gehen können.
Die Folge beginnt mit dem Fallbeispiel von Alfred und Maura, in dem eine Untermieterin zunehmend Kontrolle über Leben und Finanzen des Witwers übernimmt. Christian Weiß definiert coercive control, erklärt psychologische Mechanismen (z. B. intermittierende Verstärkung, Gaslighting, erlernte Hilflosigkeit) und zeigt, warum Isolation und Angst Betroffene am Verlassen hindern. Abschließend spricht er über rechtliche Aspekte (britische Regelung), die Gefährdung bei Trennungen und gibt praktische Hinweise für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte.
Zahlen & Fakten
10 %
Im Podcast genannte Dunkelfeldzahl: weniger als 10 % der Gewalterfahrungen in Deutschland werden angezeigt.
2015
Jahr, in dem 'controlling or coercive behaviour' im Serious Crime Act (England) verankert wurde.
5 Jahre
Maximaler Strafrahmen nach britischem Gesetz für coercive control (im Podcast genannt).
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5 Jahre
Im Fallbeispiel: Gerichtliches Kontaktverbot für die Täterin (Maura) über 5 Jahre.
2023
Letzte im Podcast erwähnte Aktualisierung der britischen Guidance zu coercive control.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtControlling or Coercive Behaviour in an Intimate or Family Relationship (Statutory Guidance), britische Regierung (Guidance, zuletzt 2023 aktualisiert) — im Podcast erwähnt
• RechtSerious Crime Act 2015 (Regelung zu 'Controlling or Coercive Behaviour' in England) — im Podcast genannt
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.