Viele Eltern sind heute deutlich erschöpfter und überfordert, weil Zeitdruck, Beruf-Familien-Konflikte, höhere Ansprüche und gesellschaftliche Veränderungen zusammenkommen.
Die Folge ordnet Daten und Forschungsliteratur ein, die belegen, dass Erschöpfung bei Eltern weit verbreitet ist und medizinisch erfasst wird. Ursachen sind spätere Familiengründung, längere Ausbildung, Konkurrenzdruck, Perfektionismus, ungleiche Care-Verteilung und unflexible Arbeitsbedingungen. Wissenschaftlerinnen beschreiben elterlichen Burnout durch Erschöpfung, emotionale Distanz und schwindende Identifikation mit der Elternrolle. Als Gegenmaßnahmen werden Früherkennung, Entlastung im Alltag, soziale Unterstützung und professionelle Hilfe bei schweren Fällen empfohlen.
Zahlen & Fakten
24 %
Anteil der Mütter in Deutschland, die laut Studie des Müttergenesungswerkes kurbedürftig sind
14 %
Anteil der Väter in Deutschland, die laut Studie des Müttergenesungswerkes kurbedürftig sind
75 %
Anteil der Eltern von Kindern mit Behinderungen, die laut Studie des Müttergenesungswerkes kurbedürftig sind
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64 %
Frauenanteil bei den Privatpflegenden (Pflegestatistik des Bundesamtes für Gesundheit)
72 Milliarden Stunden
Jährlicher Umfang unbezahlter Sorgearbeit geleistet von Frauen in Deutschland (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
28 Milliarden Stunden
Jährlicher Anteil dieser Stunden für Kinderbetreuung und Angehörigenpflege (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
7–10 %
Anteil eines Jahrgangs mit Abitur in den 1970er Jahren (Statistisches Bundesamt, historische Angabe)
>40 %
Anteil eines Jahrgangs mit Abitur heute (Statistisches Bundesamt, aktuelle Angabe; mit Fachabitur >50 %)
50.000
Anzahl Mütter in stationären medizinischen Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahmen (Müttergenesungswerk, Datenbericht 2024)
3.400
Anzahl Väter in stationären medizinischen Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahmen (Müttergenesungswerk, Datenbericht 2024)
72.000
Anzahl Kinder, die mit in den Reha-Maßnahmen des Müttergenesungswerkes waren (teilweise mit eigenem Behandlungsbedarf)
~3.000
Anzahl Eltern, die seit 2011 in einer Studie der Universität Löwen (Belgien) begleitet wurden (Untersuchung zu elterlichem Burnout)
>470
Anzahl Mütter, die in einer Erhebung von Psychologinnen/Psychologen der Universität Jöveskele (Finnland) befragt wurden
2 Monate
Durchschnittliche Dauer, die die meisten Väter in Deutschland in Elternzeit gehen (Anmerkung in der Folge)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieDatenbericht des Müttergenesungswerkes (Bericht 2024)
• StudieStudie des Müttergenesungswerkes (Angaben zu Kurbedürftigkeit von Eltern)
• StudiePflegestatistik des Bundesamtes für Gesundheit (Angabe zum Frauenanteil bei Privatpflegenden)
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• StudieÜbersichtsarbeit der London School of Economics and Politics zu Anstieg perfektionistischer Ansprüche
• StudieLangzeitstudie der Universität Löwen (Belgien) zu elterlichem Burnout (seit 2011, ~3000 Eltern)
• StudieErhebung von Psychologinnen/Psychologen der Universität Jöveskele (Finnland) zu mütterlichem Burnout (>470 Mütter)
Wer spricht
MMarlies SchaumHOST
Moderatorin der Folge und Stimme von Quarks Daily; führt durch die Episode, stellt Fragen, ordnet Forschungsergebnisse ein und leitet Gespräche zu Ursachen, Folgen und Lösungen von Übergewicht.
Alle Auftritte von Marlies Schaum →JJulia TramsGAST
Redaktionsmitglied des Quarksteams, erklärt psychologische Hintergründe und praktische Übungen zum Nein-Sagen. Sie erläutert evolutionäre Gründe, neuronale Schmerzverarbeitung bei Ablehnung, Schuldgefühle aus der Kindheit sowie konkrete Formulierungshilfen und die ‚gesprungene Schallplatte‘-Technik.
Alle Auftritte von Julia Trams →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.