Trotz wachsender Probleme wie Klimawandel, Ungleichheit und geopolitischer Spannungen zeigen Daten zu Gesundheit, Armut und Konsumgütern, dass sich das Leben in vielen Bereichen seit den 1960er Jahren verbessert hat.
In der Folge diskutiert Moderator Sebastian Sonntag mit der Recherchierenden Katha Felten, ob die Welt heute schlechter ist als früher. Sie nennen erhebliche Fortschritte – längere Lebenserwartung, drastischer Rückgang extremer Armut und bessere medizinische Versorgung – stellen aber zugleich neue und wachsende Probleme fest: chronische Erkrankungen, Vermögensungleichheit, Wohnkosten, mehr Staatenkonflikte und vor allem die klar spürbaren Folgen des Klimawandels. Abschließend betonen sie, dass es sowohl Grund zur Hoffnung als auch dringenden Handlungsbedarf gibt.
Zahlen & Fakten
~85 %
Rückgang der weltweiten Kindersterblichkeit seit den 1960er Jahren, wie im Gespräch unter Verweis auf WHO‑Daten genannt.
60 % → 10 %
Anteil der Weltbevölkerung in extremer Armut (unter ~3 US‑Dollar/Tag): etwa 60% in 1950 versus rund 10% heute (Einschätzung im Beitrag).
0,5 %
Anteil der Menschen in extremer Armut in Europa und Zentralasien.
Weitere 15 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
37 % → 45 %
Eigentumsquote (Wohnung/Haus) in Deutschland: circa 37% in den 1960ern und rund 45% heute.
bis zu 80 %
Schätzung des Anstiegs von Immobilienpreisen seit etwa 2010 laut Deutscher Bundesbank und OECD.
~15 %
Ungefährer Anstieg der Reallöhne seit 2010, gegenüber dem stärkeren Anstieg der Immobilienpreise.
oberste 10% besitzen ~60 %
Anteil des Gesamtvermögens, das den obersten 10 Prozent in Deutschland gehört; untere 50 Prozent teilen sich nur 2–3%.
20 Jahre
Weltweite Steigerung der durchschnittlichen Lebenserwartung seit den 1960er Jahren, laut WHO.
12 Jahre
Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland seit den 1960er Jahren, laut OECD (von ~68–70 auf ~81 Jahre).
Gini Einkommen 0,25 → 0,3
Veränderung des Gini‑Koeffizienten für Einkommen in Deutschland von den 1960ern bis heute.
Gini Vermögen 0,75
Aktueller Gini‑Koeffizient für Vermögen in Deutschland.
~60 Konflikte
Anzahl staatenbasierter bewaffneter Konflikte weltweit aktuell, laut Uppsala Conflict Data Program.
25–30 (gesamt Jahrzehnt)
Anzahl staatenbasierter Konflikte in den 1960er Jahren (Dekadenvergleich).
200.000–300.000
Jährliche kriegsbedingte Todesopfer Ende der 1960er Jahre, im Vergleich zur Gegenwart.
~150.000
Geschätzte Anzahl kriegsbedingter Todesopfer weltweit im Jahr 2025.
>5000
Anzahl der Hitzetoten in Deutschland in der ersten Jahreshälfte (bis Ende Juni) laut Robert‑Koch‑Institut.
~4000 → <2500
Registrierte Fälle von Mord und Totschlag: knapp 4000 Mitte der 90er versus unter 2500 in den vergangenen Jahren.
ein Drittel
Rückgang der mütterlichen Sterblichkeit bei Geburten seit den frühen 2000er Jahren.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieWHO (Angabe zur globalen Lebenserwartung und Rückgang der Kindersterblichkeit)
• StudieOECD (Angabe zur Lebenserwartung in Deutschland und Vergleichen)
• StudieDeutsche Bundesbank und OECD (Schätzung zum Anstieg der Immobilienpreise seit 2010)
Weitere 6 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• StudieInstitut der deutschen Wirtschaft (Daten zur Arbeitszeit für Konsumgüter und Kaufkraftvergleiche)
• StudieUppsala Conflict Data Program (Daten zu staatenbasierten Konflikten weltweit)
• StudieIPCC (Klimamodelle und Projektionen zu Extremwetter und Erwärmungsszenarien)
• StudieRobert‑Koch‑Institut (Angabe zu Hitzetoten in Deutschland im ersten Halbjahr)
• Bundesnachrichtendienst / Bundeswehr (Analysen zu russischen Absichten und hybriden Bedrohungen)
• StudieIfo‑Institut (Einschätzungen zur Sicherheitslage Deutschlands)
Wer spricht
SSebastian SonntagHOST
Moderator und Host von Quarks Daily; führt durch die Episode, stellt Fragen zu digitaler Kommunikation und zu gesellschaftlichen Themen wie Männerfeindlichkeit und ordnet Beiträge an.
Alle Auftritte von Sebastian Sonntag →KKatha FeltenGAST
Redakteurin im Quarks-Team, recherchierte wissenschaftliche Studien zur Kinderlosigkeit, erläutert Befunde zu freiwilliger versus unfreiwilliger Kinderlosigkeit, Ländervergleichen und Bedeutung sozialer Netzwerke für das Wohlbefinden im Alter.
Alle Auftritte von Katha Felten →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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