Weniger Sex in langen Beziehungen ist häufig normal; wichtiger als die Frequenz ist die Zufriedenheit beider Partner, und die Entscheidung, eine psychische Erkrankung am Arbeitsplatz offen zu legen, muss individuell und kontextabhängig getroffen werden.
Die Folge erklärt zunächst, dass es keinen universellen Norm‑Wert für Sex gibt, aber repräsentative Daten (GESIT) und Längsschnittanalysen (PERFAM) zeigen: sexuelle Aktivität nimmt mit der Beziehungsdauer und dem Alter ab. Julia Trams ordnet diese Befunde ein und betont, dass Qualität und Zufriedenheit wichtiger sind als Häufigkeit. Im zweiten Thema diskutiert Christiane Tover, wann Offenheit über psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sinnvoll ist, welche Risiken und rechtlichen Hürden bestehen und welche Unterstützungsangebote (z.B. Sag‑Ix) bei der Entscheidung helfen können.
Zahlen & Fakten
77 %
Anteil der Alleinstehenden, die angaben, in den letzten vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (GESIT).
20 %
Anteil der Menschen in festen Beziehungen, die angaben, in den letzten vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (GESIT).
39 %
Anteil der Frauen in einer 18‑Jahres‑Längsschnittstudie, die am Ende der Untersuchung als sexuell inaktiv beschrieben wurden (in der Folge erwähnt).
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27 %
Anteil der Frauen in derselben Längsschnittstudie, die mit der sexuellen Inaktivität unzufrieden waren (in der Folge erwähnt).
fast 5.000
Anzahl der Teilnehmenden in der GESIT‑Studie (repräsentative Umfrage 2018–2019, Alter 18–75 Jahre).
5-mal/Monat
Durchschnittliche Zahl an sexuellen Kontakten bei 18–35‑Jährigen (GESIT, letzte 4 Wochen hochgerechnet).
4-mal/Monat
Durchschnittliche Zahl an sexuellen Kontakten bei 36–55‑Jährigen (GESIT, letzte 4 Wochen hochgerechnet).
18 Jahre
Dauer, über die Paare in der 2024 erwähnten Längsschnittstudie begleitet wurden (in der Folge genannt).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieGESIT‑Studie: "Gesundheit und Sexualität in Deutschland" (Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf UKE und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; Befragung 2018–2019, repräsentativ für 18–75 Jahre)
• StudiePERFAM (Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics) – Längsschnittanalyse zu Partnerschaft, Familie und sexueller Zufriedenheit (erwähnt: Soziologinnen Claudia Schmiedeberg und Jette Schröder)
• StudieStiftung Deutsche Depressionshilfe (repräsentative Umfrage zur Offenlegung von Depressionen am Arbeitsplatz)
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• StudieRobert Koch‑Institut (Nennung zur Häufigkeit psychischer Erkrankungen in der erwachsenen Bevölkerung; im Beitrag zitiert)
• Universität zu Köln (Online‑Fragebogen 'Sag‑Ix' zur Entscheidungsunterstützung bei chronischen/psychischen Erkrankungen und Arbeitsplatzoffenlegung)
Wer spricht
SSebastian SonntagHOST
Moderator und Host von Quarks Daily; führt durch die Episode, stellt Fragen zu digitaler Kommunikation und zu gesellschaftlichen Themen wie Männerfeindlichkeit und ordnet Beiträge an.
Alle Auftritte von Sebastian Sonntag →JJulia TramsGAST
Redaktionsmitglied des Quarksteams, erklärt psychologische Hintergründe und praktische Übungen zum Nein-Sagen. Sie erläutert evolutionäre Gründe, neuronale Schmerzverarbeitung bei Ablehnung, Schuldgefühle aus der Kindheit sowie konkrete Formulierungshilfen und die ‚gesprungene Schallplatte‘-Technik.
Alle Auftritte von Julia Trams →CChristiane ToverGAST
Mitglied des Quarks-Teams, erklärt psychologische Mechanismen der Zeitwahrnehmung, nennt Ursachen für subjektive Beschleunigung und gibt praxisnahe Tipps.
Alle Auftritte von Christiane Tover →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.