Quarks Daily
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Wie viel Sex haben Paare in langen Beziehungen?

9. Juni 2026 · 23 Min.

Weniger Sex in langen Beziehungen ist häufig normal; wichtiger als die Frequenz ist die Zufriedenheit beider Partner, und die Entscheidung, eine psychische Erkrankung am Arbeitsplatz offen zu legen, muss individuell und kontextabhängig getroffen werden.

Die Folge erklärt zunächst, dass es keinen universellen Norm‑Wert für Sex gibt, aber repräsentative Daten (GESIT) und Längsschnittanalysen (PERFAM) zeigen: sexuelle Aktivität nimmt mit der Beziehungsdauer und dem Alter ab. Julia Trams ordnet diese Befunde ein und betont, dass Qualität und Zufriedenheit wichtiger sind als Häufigkeit. Im zweiten Thema diskutiert Christiane Tover, wann Offenheit über psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sinnvoll ist, welche Risiken und rechtlichen Hürden bestehen und welche Unterstützungsangebote (z.B. Sag‑Ix) bei der Entscheidung helfen können.

Zahlen & Fakten

77 %

Anteil der Alleinstehenden, die angaben, in den letzten vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (GESIT).

20 %

Anteil der Menschen in festen Beziehungen, die angaben, in den letzten vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (GESIT).

39 %

Anteil der Frauen in einer 18‑Jahres‑Längsschnittstudie, die am Ende der Untersuchung als sexuell inaktiv beschrieben wurden (in der Folge erwähnt).

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

27 %

Anteil der Frauen in derselben Längsschnittstudie, die mit der sexuellen Inaktivität unzufrieden waren (in der Folge erwähnt).

fast 5.000

Anzahl der Teilnehmenden in der GESIT‑Studie (repräsentative Umfrage 2018–2019, Alter 18–75 Jahre).

5-mal/Monat

Durchschnittliche Zahl an sexuellen Kontakten bei 18–35‑Jährigen (GESIT, letzte 4 Wochen hochgerechnet).

4-mal/Monat

Durchschnittliche Zahl an sexuellen Kontakten bei 36–55‑Jährigen (GESIT, letzte 4 Wochen hochgerechnet).

18 Jahre

Dauer, über die Paare in der 2024 erwähnten Längsschnittstudie begleitet wurden (in der Folge genannt).

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Sexualität in langen Beziehungen: Häufigkeit, Zufriedenheit und Studienlage · ab 01:00
Offenheit über psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz: Abwägen von Risiken und Nutzen · ab 11:07
Mediale Erwartungen, Studienbefunde und Hörerreaktionen – Fazit · ab 21:17

Quellen

StudieGESIT‑Studie: "Gesundheit und Sexualität in Deutschland" (Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf UKE und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; Befragung 2018–2019, repräsentativ für 18–75 Jahre)

StudiePERFAM (Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics) – Längsschnittanalyse zu Partnerschaft, Familie und sexueller Zufriedenheit (erwähnt: Soziologinnen Claudia Schmiedeberg und Jette Schröder)

StudieStiftung Deutsche Depressionshilfe (repräsentative Umfrage zur Offenlegung von Depressionen am Arbeitsplatz)

Weitere 2 Quellen anzeigen

StudieRobert Koch‑Institut (Nennung zur Häufigkeit psychischer Erkrankungen in der erwachsenen Bevölkerung; im Beitrag zitiert)

Universität zu Köln (Online‑Fragebogen 'Sag‑Ix' zur Entscheidungsunterstützung bei chronischen/psychischen Erkrankungen und Arbeitsplatzoffenlegung)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

S
Sebastian SonntagHOST

Moderator und Host von Quarks Daily; führt durch die Episode, stellt Fragen zu digitaler Kommunikation und zu gesellschaftlichen Themen wie Männerfeindlichkeit und ordnet Beiträge an.

Alle Auftritte von Sebastian Sonntag
J
Julia TramsGAST

Redaktionsmitglied des Quarksteams, erklärt psychologische Hintergründe und praktische Übungen zum Nein-Sagen. Sie erläutert evolutionäre Gründe, neuronale Schmerzverarbeitung bei Ablehnung, Schuldgefühle aus der Kindheit sowie konkrete Formulierungshilfen und die ‚gesprungene Schallplatte‘-Technik.

Alle Auftritte von Julia Trams
C
Christiane ToverGAST

Mitglied des Quarks-Teams, erklärt psychologische Mechanismen der Zeitwahrnehmung, nennt Ursachen für subjektive Beschleunigung und gibt praxisnahe Tipps.

Alle Auftritte von Christiane Tover

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.