Radiowissen – BR
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Nach der Zerstörung: Biotop - Lebensraum Steinbruch

31. August 2026 · 23 Min.

Aufgelassene Steinbrüche lassen sich durch gezielte Renaturierung in artenreiche Lebensräume verwandeln, bleiben aber ökologisch und politisch umstritten, weil Verantwortung, Nachhaltigkeit und Pflegefragen offen sind.

Der Beitrag zeigt, wie ehemalige Steinbrüche durch Renaturierung und gezielte Geländegestaltung zu Refugien für seltene Pflanzen und Tiere werden können. Vor Ort berichteten Ökologen von artenreichen Trockenrasen, Flachuferbereichen und Gewässern, die Insekten, Amphibien und Reptilien anziehen. Gleichzeitig stellt der Beitrag die Konflikte zwischen Bürger-, Naturschutzverbänden und der Rohstoffindustrie dar: Streit um Grundwasser, langfristige Verantwortung und die Frage, ob sekundäre Lebensräume Primärlebensräume ersetzen können. Abschließend werden Kooperationsmodelle und praktische Probleme der Pflege diskutiert.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Aufgelassene Steinbrüche als vermeintliche Wunden und zugleich als Lebensräume · ab 00:14
Renaturierungspraxis: Maßnahmen, Geländemodellierung und Beispiele (Helmitsheim, Markt Nordheim) · ab 01:08
Konflikte und Verantwortung: Naturschutzverbände vs. Industrie, Langfristigkeit und Pflege · ab 11:48

Wer spricht

K
Katharina HübelHOST

Journalistin und Produzentin beim Bayerischen Rundfunk (BR); Autorin dieser Radiowissen-Folge. Sie recherchierte vor Ort, führt durch die Reportage und sprach mit Ökologen, Verbandsvertretern und Vertretern der Rohstoffindustrie.

Alle Auftritte von Katharina Hübel →

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