
Nach einer extremen Dürre bringt der Regen erste Erholung, doch Bäume haben Feinwurzeln und Reserven verloren und zeigen physiologische sowie epigenetische Anpassungen, die künftige Generationen widerstandsfähiger, aber langsamer wachsend machen können.
Peter berichtet vor Ort aus einem alten Buchenreservat: Nach rund 60 Litern Regen pro Quadratmeter sind nur die oberen 7–8 cm Boden wieder feucht, was Feinwurzeln erste Entspannung bringt und den akuten Laubabwurf stoppt. Er erklärt, wie Feinwurzelschwund, Verbrauch langjähriger Zuckerverbände und reduzierte Standsicherheit die Walddynamik verändern. Außerdem erläutert er epigenetische Lernprozesse, die Nachkommen besser auf Dürren vorbereiten, und benennt forstwirtschaftliche Folgen und Handlungsempfehlungen.
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