Die systematische Verschickung von Millionen Kindern in der BRD (1945–1990) wurde als Fürsorgemaßnahme begründet, führte jedoch häufig zu Trennung, Zwangsmaßnahmen und Traumatisierungen mit langanhaltenden Folgen.
Der Beitrag dokumentiert, wie zwischen 1945 und 1990 schätzungsweise 10–12 Millionen Kinder im Alter von etwa 3 bis 14 Jahren in Kur- und Erholungsheime verschickt wurden. Während einige Kinder positive Erinnerungen an Ausflüge und Luftkur haben, berichten viele von Entzug, strengen Ordnungen, Essensdruck, körperlicher und psychischer Gewalt sowie mangelhafter Aufsicht. Ursachen sind strukturelle Rahmenbedingungen, finanzielle Engpässe, unzureichende Qualifikation des Personals und lückenhafte Heimaufsicht; die Aufarbeitung durch Forschung und Institutionen läuft erst schleppend an.
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Wer spricht
EEva DeinertHOST
Journalistin und Produzentin des Beitrags; recherchierte die Kinderkuren in der DDR und führt durch die Episode, stellt Zusammenhänge her und ordnet Aussagen von Zeitzeugen und Forschenden ein.
Alle Auftritte von Eva Deinert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.