Reni berichtet, wie sie nach zwei Schlaganfällen und einer Hirnblutung, ausgelöst durch eine verschleppte Mittelohrentzündung, Schritt für Schritt Sprechen und Gehen wieder erlernte und heute mit Verdacht auf Morbus Behçet sowie einer Immunsuppressiva-Therapie lebt.
Im Gespräch mit dem Host Robin erzählt Reni von einem jahrelangen Krankheitsweg: wiederkehrende Anginen und schwere Aften, die sich 2025 in eine verschleppte Mittelohrentzündung verwandelten und zu einer Meningitis, Thrombosen im Kopf, zwei Schlaganfällen und einer Hirnblutung führten. Sie beschreibt die lange Odyssee bis zur (Verdachts-)Diagnose Morbus Behçet, die akute Klinik mit Lumbalpunktion, hohen Entzündungswerten und intensiver Therapie sowie den anschließenden Weg durch Neurorehabilitation, das Wiedererlernen von Sprache und Mobilität. Heute erhält sie Immunsuppressiva (monatliche Infusionen) und Blutverdünner, spricht offen über Ängste vor Rückfällen, Nebenwirkungen der Medikamente und ihre Strategien fürs Alltagsmanagement sowie berufliche Neuorientierung.
Zahlen & Fakten
47
Entzündungswert in Renis Hirnflüssigkeit (Liquor) bei der ersten relevanten Messung während der stationären Abklärung.
447
Späterer Anstieg des Entzündungswerts in Renis Hirnflüssigkeit (Liquor) während des stationären Schubes.
100 mg
Cortisondosis von 100 mg pro Tag, die Reni in der Akutphase erhielt.
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10 mm
Ungefährer Durchmesser einer der schmerzhaften Mundgeschwüre (Aften), die Reni 2020 beschrieb.
Themen & Erkenntnisse
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