RONZHEIMER.
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Das wahre Problem des deutschen Journalismus. Mit Rainer Esser

28. Juni 2026 · 51 Min.

Journalismus braucht kritische Begleitung der Machthaber, aber auch die Bereitschaft, Erfolge anzuerkennen und konstruktiv zu wirken – und die Medien müssen wieder das Vertrauen der Gesellschaft gewinnen, das sie mit verzerrter Berichterstattung bei Migration und Corona teilweise verspielt haben.

Paul Ronzheimer spricht mit Rainer Esser, dem langjährigen Geschäftsführer des Zeitverlags, über die Krise des Vertrauens in Medien und die Fehler des deutschen Journalismus. Sie diskutieren, wie Medien 2015 bei der Flüchtlingskrise zu unkritisch berichtet haben, während Helmut Schmidt damals bereits die Integrationsprobleme realistisch einschätzte. Esser erläutert, wie die ZEIT durch massive Investitionen in Qualität und Redaktion zur erfolgreichsten Zeitung im deutschsprachigen Raum wurde und betont die zentrale Rolle von Journalismus für die Demokratie.

Zahlen & Fakten

13 Millionen Menschen

Fluchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien, Pommern und Sudetengebieten in den 1940er Jahren, zum Vergleich mit der Migrationswelle 2015

100 auf 500 Redakteure

Verfünffachung der Redaktion der ZEIT in den letzten 20 Jahren unter Essers Leitung

30 Podcasts

Neue Formate, die bei der ZEIT entstanden sind, gab es früher nicht

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Medienberichterstattung zur Rentenkommission und die Herdentrieb-Problematik · ab 42:00
Die Flüchtlingskrise 2015 und Medienversagen bei Migration · ab 23:04:00
Reformbedarf und Erfolg der ZEIT als Vorbild für Qualitätsjournalismus · ab 40:02:00
Vertrauen in Medien, politische Vielfalt in Redaktionen und die Grenzen konstruktiver Kritik · ab 18:04:00

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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