
Journalismus braucht kritische Begleitung der Machthaber, aber auch die Bereitschaft, Erfolge anzuerkennen und konstruktiv zu wirken – und die Medien müssen wieder das Vertrauen der Gesellschaft gewinnen, das sie mit verzerrter Berichterstattung bei Migration und Corona teilweise verspielt haben.
Paul Ronzheimer spricht mit Rainer Esser, dem langjährigen Geschäftsführer des Zeitverlags, über die Krise des Vertrauens in Medien und die Fehler des deutschen Journalismus. Sie diskutieren, wie Medien 2015 bei der Flüchtlingskrise zu unkritisch berichtet haben, während Helmut Schmidt damals bereits die Integrationsprobleme realistisch einschätzte. Esser erläutert, wie die ZEIT durch massive Investitionen in Qualität und Redaktion zur erfolgreichsten Zeitung im deutschsprachigen Raum wurde und betont die zentrale Rolle von Journalismus für die Demokratie.
Zahlen & Fakten
13 Millionen Menschen
Fluchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien, Pommern und Sudetengebieten in den 1940er Jahren, zum Vergleich mit der Migrationswelle 2015
100 auf 500 Redakteure
Verfünffachung der Redaktion der ZEIT in den letzten 20 Jahren unter Essers Leitung
30 Podcasts
Neue Formate, die bei der ZEIT entstanden sind, gab es früher nicht
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RedeHelmut Schmidt, Gespräch im September 2015
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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