
Schwul, Muslim, Ex-Salafist: Deshalb stehe ich auf Feindeslisten. Mit Tugay Saraç
29. Juli 2026 · 49 Min.
Tugay Saraç schildert seinen Weg vom radikalisierten Salafisten zum offen schwulen Aktivisten, berichtet von konkreten Bedrohungen gegen liberale Muslime und fordert ein ehrliches, mutiges Vorgehen gegen Islamismus.
Im Gespräch mit Paul Ronzheimer berichtet Tugay Saraç, wie er sich 2011–2017 radikalisierte, den Ausstieg schaffte und heute queere Muslime sowie Sicherheitsbehörden berät. Er schildert seine Eindrücke vom Anschlag auf den Berliner CSD, die Gefährdung der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee und die Morddrohungen und Fatwas, die darauf folgten. Abschließend kritisiert er politische Zurückhaltung, fordert klare Benennung von Islamismus und mehr Prävention in Schulen.
Zahlen & Fakten
2011
Jahr, in dem Tugay mit der eigenen Identitäts- und Religionssuche begann und Googlesuchen zu Islam und Homosexualität ansetzte.
2017
Jahr, in dem Tugay sich gegen die Ausreise zu Kampfhandlungen entschied und sich der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee annäherte.
70 Seiten
Umfang der gesammelten Anzeigen und Drohungen gegen die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee nach öffentlichen Protesten (z. B. Hissen der Regenbogenflagge).
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29
Anzahl der verletzten Personen beim Anschlag auf den Berliner CSD, außerdem wurde 1 Frau getötet.
Themen & Erkenntnisse
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