RONZHEIMER.
RONZHEIMER.
RONZHEIMER.

Wie konnte es mit Deutschland soweit kommen? Jan „Monchi“ Gorkow (2/2)

16. August 2026 · 48 Min.

Jan Gorko (Monchi) schildert, dass die Brandmauer gegen die AfD lokal vielfach bröckelt, viele Stimmen emotionaler Protest sind und er warnt, dass besonders Jugendkultur und Normalisierung vor Ort die Partei weiter radikalisieren könnten.

Jan Gorko berichtet von persönlichen Anfeindungen, Bedrohungen und dem Alltag in einer ostdeutschen Gemeinde, in der die AfD massiv Stimmen holt. Er erklärt, dass viele Menschen aus Emotionen und Protest bundespolitische Probleme (Inflation, Krieg, Corona) abstrafen, nicht wegen konkreter Parteiprogramme. Gorko beobachtet eine Normalisierung der AfD auf kommunaler Ebene und betont, wie wichtig direkte Jugendarbeit und lokale Kulturprojekte sind, um Radikalisierung zu verhindern.

Zahlen & Fakten

54 %

AfD-Stimmenanteil bei einer Bundestagswahl in der beschriebenen Gemeinde

300.000

Anzahl der Menschen, die nach der Wende aus Mecklenburg‑Vorpommern weggezogen sind

200

Ungefähr Teilnehmende bei der Eröffnung des Kreisverkehrs in der Gemeinde (im Beispiel erwähnt)

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

400

Ungefähr Helfer:innen/Freiwillige beim Festival (Gorko nennt über 400 Helfer)

15–16

Altersspanne von Jugendlichen, die Gorko als erreichbar und umworben beschreibt

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Persönliche Erfahrungen vor Ort und Bruch der Brandmauer · ab 00:00
Gründe für AfD-Stärke: Emotion, Protest und bundespolitische Themen
Zukunft der AfD, Radikalisierungsrisiken und Gegenstrategien

Quellen

BuchJenseits der Brandmauer (Buch von Jan Gorko)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

J
Jan GorkoGAST

Jan Gorko (Spitzname Monchi), Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet und Autor von ‚Jenseits der Brandmauer‘. In der Folge berichtet er aus seinem Alltag in einer ostdeutschen Gemeinde, schildert persönliche Anfeindungen, analysiert die Ursprünge von AfD‑Stimmen (Protest, ökonomische und politische Ängste) und beschreibt sein Engagement in lokalen Kulturprojekten und Jugendarbeit, etwa beim Festival ‚Wacen in Yarn‘, als Gegenansatz zur Radikalisierung.

Alle Auftritte von Jan Gorko

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

Ähnliche Folgen

RONZHEIMER. · 15. Aug. 2026

Wenn die AfD die Mehrheit hat. Mit Jan „Monchi“ Gorkow (1/2)

Jan Gorkow (Monchi) spricht mit Paul Ronzheimer darüber, warum er trotz Nähe zu seiner Heimat Jamen in Mecklenburg-Vorpommern über den starken AfD‑Zustrom, seine politische Positionierung und lokales zivilgesellschaftliches Engagement nachdenkt.

Lanz + Precht · 13. Aug. 2026

#258 (Sommergespräch mit Jan Josef Liefers)

AfD-Erfolge werden in der Folge primär als Ausdruck von Protest, Gefühlen des Nicht-Gesehen-Werdens und großem Unbehagen an gesellschaftlichen Veränderungen interpretiert; gleichzeitig betonen die Gesprächspartner, dass die Demokratie resilient ist, aber Vertrauen in Institutionen, Medien und Politik wiederhergestellt werden muss.

Berlin Code – mit Linda Zervakis · 17. Aug. 2026

Sachsen-Anhalt, Wagenknecht und ein brisantes AfD-Angebot

Die Landtagswahl in Sachsen‑Anhalt könnte der AfD Regierungsgewalt verschaffen — besonders wenn kleine Parteien wie das BSW in den Landtag einziehen oder nicht geschlossen gegen eine AfD‑Ministerpräsidentenwahl stimmen.

Alles gesagt? · 18. Aug. 2026

Katja Hoyer, wie zerbricht eine Demokratie?

Katja Heuer erklärt anhand von Weimar, DDR-Erfahrungen und eigenen Recherchen, wie ökonomische Krisen, Alltagspraxis der Radikalisierung und institutionelles Versagen Demokratien zerstören können.

{ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet. · 15. Aug. 2026

#323 - Der gefährlichste Mann Deutschlands: Ulrich Siegmund

Ulrich Siegmund erklärt seinen Weg von der CDU zur AfD, verteidigt seine konservative Politik und skizziert die Vision 2026 für Sachsen-Anhalt.

@mediasres – Deutschlandfunk · 17. Aug. 2026

"Der gefährlichste Mann Deutschlands": Debatte über SPIEGEL-Cover - Interview mit Michael Kraske

Medien sollten die Gefährlichkeit der AfD präzise herausarbeiten und zugleich die demokratischen Gegenkräfte und Betroffenen sichtbar machen, statt allein auf Personalinszenierung und spektakuläre Provokationen zu setzen.