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ZEITREISE: Warum Stalin, Hitler & Putin die Ukraine wollten. Mit Martin Schulze Wessel

20. Juni 2026 · 54 Min.

Die Ukraine war für Stalin, Hitler und Putin aus existenziellen Gründen zentral – weil sie territoriale Ressourcen, strategische Bedeutung und die slawisch-orthodoxe Grundlage ihrer imperialen Identität darstellt.

Die Podcast-Folge behandelt die lange Geschichte des russischen, sowjetischen und autoritären Interesses an der Ukraine vom Zarenreich bis heute. Der Historiker Martin Schulze Wessel erklärt, wie Stalin die Ukraine durch den gezielten Holodomor zu brechen versuchte, wie Hitler sie als Agrarkolonie ausbeuten wollte, und warum Putin die Ukraine als existenzielle Frage für die russische nationale Identität sieht. Die Folge zeigt, dass der aktuelle Krieg in einer Jahrhunderte langen Tradition imperialer Unterdrückung und ukrainischen Widerstands steht.

Zahlen & Fakten

knapp 4 Millionen

Opfer des Holodomor 1932–1933 in der Ukraine

Hunderttausend

Juden, die in Pogromen in der Ukraine zwischen 1918 und 1921 starben

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Die Ukraine vor und nach dem Ersten Weltkrieg – Teilung zwischen russischem und österreichisch-ungarischem Reich · ab 02:04
Stalin und der Holodomor – Gezielter Genozid an der ukrainischen Nation 1932–1933 · ab 09:50
Hitler und die Ukraine – Agrarausbeutung statt Vasallenstaat · ab 22:11
Stefan Bandera und die ukrainische Nationalbewegung – Missbrauch in sowjetischer und russischer Propaganda · ab 36:20
Die Sowjetunion nach 1945 – Integration, Russifizierung und das Fortbestand eines ukrainischen Sonderbewusstseins · ab 44:00
Putin und die Ukraine – Existenzielle Frage russischer Identität und Angst vor demokratischem Gegenbeispiel · ab 49:21

Quellen

BuchMein Kampf

BuchDie übersehene Nation

BuchDer Fluch des Imperiums

Weitere 1 Quelle anzeigen

BuchWarum Russland nicht aufhören wird

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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