Wie Tiere den Tod verstehen – und was das über uns verrät
29. August 2026 · 60 Min.
Susanna Monzow zeigt, dass viele Tiere ein minimales, biologisch begründetes Verständnis vom Tod haben können und damit die menschliche Einzigartigkeit infrage steht.
Susanna Monzow diskutiert anhand zahlreicher Tierbeobachtungen (Ameisen, Elefanten, Orcas, Schimpansen, Hunde, Opossums) die Bandbreite von Reaktionen auf Tod – von stereotypen, angeborenen Verhaltensweisen bis zu komplexen, individuellen Reaktionen, die auf Emotionen, Kognition und Erfahrung beruhen. Sie schlägt ein Minimalkonzept des Todes vor (Funktionsverlust + Irreversibilität) und erörtert abschließend ethische Implikationen für den Umgang mit Tieren und unser Selbstverständnis.
Zahlen & Fakten
80 %
Anteil der Hunde, die weltweit schätzungsweise auf der Straße leben.
17 Tage
Dauer, die eine Orca‑Mutter ihr totes Kalb mit sich trug.
25 Tage
Dauer, die ein Makakenweibchen ein totes Junges trug.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
7 Monate
Zeit, die eine Schimpansenmutter im Zoo von Valencia an ihrem toten Jungtier festhielt.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDas Schweigen der Schimpansen (Buch von Susanna Monzow)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSusanna MonzowGAST
Philosophin und Tierethikerin; verfasste eine Doktorarbeit zum Thema Moral, betrieb postdoktorale Forschung zum Thema Tod und ist Autorin des Buches „Das Schweigen der Schimpansen“. Sie arbeitet zur vergleichenden Thanatologie und Tierbewusstsein.
Alle Auftritte von Susanna Monzow →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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