SWR Kultur lesenswert – Literatur
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500 Jahre gewaltsame Kulturkontakte: Karin Harassers „Des Teufels Leibspeise“

25. August 2026 · 4 Min.

500 Jahre gewaltsame Kulturkontakte zwischen Südamerika und Europa werden als Verschlingungsgeschichten erzählt, in denen Austausch und indigene Agency wichtiger sind als essenzialistische Identitätsvorstellungen.

Die Folge bespricht ein Buch, das in Kapiteln über fünf Jahrhunderte gewaltsame Kulturkontakte zwischen Südamerika und Europa nachzeichnet. Es verwendet die Metapher des 'Verschlungenen', um zu zeigen, wie Europa den Rest der Welt einverleibte und wie Widerstand, Unverdauliches und Gegeneinverleibung sichtbar wurden. Indigene Gruppen erscheinen nicht als passive Opfer, sondern als aktive Akteurinnen und Akteure, die Fremdes kreativ nutzen und politisieren. Fallbeispiele reichen von kolonialen Filmproduktionen über jesuitische Musik bis zu ökonomischen Praktiken und hinterfragen europäische Grundannahmen.

Zahlen & Fakten

5 Jahrhunderte

Umfang der historischen Betrachtung im Buch

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Koloniale Filmproduktion und indigener Widerstand (Fitzcarraldo) · ab 00:05
Metapher des 'Verschlungenen' und Buchaufbau · ab 01:44
Jesuitische Musik und die Praxis der Araveté (Marakahin) · ab 02:21
Kritik europäischer Grundannahmen und Buchstil · ab 03:28

Quellen

BuchDes Teufels Leibspeise von Karin Harasser

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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