Die schwierigen Jahre: „Göre“ von Dorota Ambrožová
11. September 2026 · 6 Min.
Ein Coming-of-Age-Roman schildert aus der Ich-Perspektive das Begehren einer 15-Jährigen für einen verheirateten Mann und zeigt ihr langsames, ambivalentes Erwachsenwerden.
Die tschechische Autorin erzählt aus der Perspektive einer unglücklichen 15-Jährigen, die sich in einen deutlich älteren, verheirateten Nachbarn verliebt. Der Roman legt den Fokus auf ihr inneres Erleben und thematisiert die Verantwortung des Erwachsenen sowie dessen ambivalentes Verhalten. Über mehrere Jahre begleitet die Erzählung die Protagonistin ohne einen einzigen großen Erkenntnismoment, stattdessen durch fast unmerkliche Entwicklungen. Sprachlich überzeugt das Buch durch eine direkte, teils raue Ich-Stimme.
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Titel der Rezensionsrubrik auf SWR Kultur; in dieser Folge spricht die anonyme Stimme der Sendung die Kritik zum Roman ‚Ochsenkopf‘. Im Transkript wird kein persönlicher Moderatorename genannt.
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