Geistreich und herrlich grotesk: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ von Valeria Gordeev
4. September 2026 · 7 Min.
Ein origineller Debütroman verknüpft groteske Episoden, Sprachspielereien und politische Gegenwartsfragen zu einer unterhaltsamen Reflexion über Leben, Tod und Machbarkeitsfantasien.
Der Roman erzählt zwei parallel laufende Handlungsstränge — eine Frau in Berlin und ihr Bruder in Moskau — und verknüpft sie zu einer Serie absurder, oft grotesker Episoden. Durch wechselnde Stimmen, mediale Einschübe und visuelle Elemente entsteht ein überforderndes, zugleich klares Bild der Gegenwart. Themen wie Leben, Tod und der Wunsch nach Unsterblichkeit werden mit Witz und Ernsthaftigkeit verhandelt. Die Kritik erkennt das Buch als geistreich, unterhaltsam und originell.
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