Von Linien, die uns zeichnen: Geertjan de Vugt über Fingerabdrücke
19. Juli 2026 · 4 Min.
Der Fingerabdruck wird als Zeichen individueller Identität historisch rekonstruiert, war zugleich Instrument kolonialer Kontrolle und eugenischer Theorien und wird im besprochenen Essayband eher anekdotisch als analytisch behandelt.
In der kurzen Lesenswert-Kritik wird ein Essayband über Fingerabdrücke vorgestellt, der historische, künstlerische und biografische Perspektiven verknüpft. Der Beitrag zeichnet nach, wie die Daktiloskopie im 19. Jahrhundert im Kontext der britischen Kolonialherrschaft in Indien systematisiert wurde und später ideologisch etwa eugenisch instrumentalisiert wurde. Es werden exemplarische Anekdoten aus Kunst und Literatur zitiert, zugleich kritisiert die Rezension, dass dem Buch eine tiefere theoretische Analyse fehlt.
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Quellen
• Buch'Der Wunsch zu verschwinden' von Hirtjon de Wirt
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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