Karlsruhe bekommt Forschungsreaktor – Stimmung in der Stadt | 19.7.1956
18. Juli 2026 · 21 Min.
In Karlsruhe wird eine staatlich und wirtschaftlich finanzierte Gesellschaft zur Errichtung eines Forschungsreaktors gegründet; die Aufnahme dokumentiert politische Begründungen, technische Erläuterungen und die gemischte Stimmung der Bevölkerung.
Die Folge berichtet über die Gründung einer Bau- und Betriebsgesellschaft und die Vertragsunterzeichnung für den Karlsruher Forschungsreaktor. Redebeiträge betonen das Aufholen des Forschungsrückstands, internationale Zusammenarbeit und die friedliche Nutzung der Kernenergie. Es folgen Straßenbefragungen mit unterschiedlichen Haltungen sowie ein technisches Interview zu Aufbau, Zweck, Sicherheit, Personal- und Kostenplanungen. Abschließend werden Forderungen nach Strahlenschutzgesetzen und Umweltüberwachung thematisiert.
Zahlen & Fakten
40 Millionen D-Mark
Geschätzte Kosten für Gebäude und Institute des Reaktors.
10 bis 15 Jahre
Genannter Vorsprung des Auslandes in der Reaktorenentwicklung laut Rede.
20 bis 25 Meter
Geschätzte Höhe des kuppelartigen Reaktorgebäudes.
Weitere 8 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
25 Meter
Genannter Durchmesser des kuppelartigen Reaktorgebäudes.
4 bis 5 Tonnen
Ungefähr benötigte Menge an natürlichem Uran für den Reaktor.
100 bis 200 Personen
Geschätzter Personalbedarf für den Aufbau des Reaktors.
etwa 100
Anteil der Aufbau-Crew, die aus Physikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern bestehen soll.
alle 4 bis 5 Jahre
Intervall für den Austausch der Brennstoffstäbe.
3 bis 4 Jahre
Geschätzte Bauzeit bis zur Fertigstellung.
1961
Jahr, in dem der Reaktor nach späteren Verzögerungen in Betrieb ging (im Archivkommentar).
2009
Jahr der Fusion des Forschungszentrums mit der Universität zum KIT (im Archivkommentar).
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
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