Streit um Forschung für Militär: Zivilklausel an hessischen Hochschulen
21. Juli 2026 · 6 Min.
An der Universität Kassel ist ein Streit um die Zivilklausel entbrannt: der Senat will die Formulierung ändern, Studierende und Teile der Uni sehen darin ein Signal für mögliche Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie und warnen vor Dual-Use-Problemen.
In Kassel organisierten Studierende um Amalia Hast und Alisa Kötzle Proteste, Petitionen und eine Vollversammlung gegen eine geplante Umformulierung der Zivilklausel. Der Senat, vertreten durch Stefan Theobald, verweist auf Probleme bei der Abgrenzung ziviler und militärischer Nutzung (Dual Use) und auf die appellative, nicht gesetzliche Wirkung der bisherigen Klausel. Politik und Landesregierung, vertreten durch Timon Gremmels, fordern einen offeneren Umgang mit sicherheitsbezogener Forschung. Die Uni hat die Entscheidung bis Anfang November vertagt, um Gespräche zu führen.
Zahlen & Fakten
800
Anzahl der Studierenden, die zur studentischen Vollversammlung/Demo gegen die Zivilklausel-Änderung kamen
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
GGregor LischkaHOST
Reporter und Autor für Deutschlandfunk, verantwortlich für die Kürze und Einordnung des Beitrags in der Reihe ‚Campus & Karriere‘; fasst den Bericht über die Debatte an der Universität Kassel zusammen und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Gregor Lischka →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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