Nina Horstmann erläutert, dass KI bereits weit verbreitet im Studium ist, Hochschulen fachspezifische Kompetenzen vermitteln und klare Leitlinien sowie angepasste Prüfungsformate schaffen sollten.
Im Interview erklärt Nina Horstmann vom Zentrum für Hochschulentwicklung die wichtigsten Ergebnisse einer Befragung von rund 28.000 Studierenden: KI-Tools werden von den meisten Studierenden regelmäßig genutzt, vor allem für Recherche, Brainstorming und als Lernpartner. Hochschulische Angebote zur Vermittlung von KI-Kompetenzen werden nur mittelmäßig bewertet; es besteht Bedarf an einer fachbezogenen Verankerung. Zudem fordern viele Studierende klare Richtlinien zum ethischen Umgang und Datenschutz; die Meinungen zur Nutzung von KI in Prüfungen sind geteilt.
Zahlen & Fakten
70 %
Anteil der Studierenden, die klare Richtlinien für ethischen Umgang mit KI und Datenschutz erwarten
46 %
Anteil der Studierenden, die die Nutzung von KI in Prüfungsleistungen zustimmen oder eher zustimmen
28.000
Anzahl der vom Zentrum für Hochschulentwicklung befragten Studierenden (Rechts- und Wirtschaftswissenschaften)
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
4 von 5
Anteil der Studierenden, die KI-Tools mindestens einmal pro Woche nutzen
3,3 von 5
Durchschnittliche Bewertung des hochschulischen Angebots zum Erwerb von KI-Kompetenzen (Sterne)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieZentrum für Hochschulentwicklung (CHE) – Befragung von rund 28.000 Studierenden zur Nutzung von KI im Studium
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
NNina HorstmannGAST
Studienautorin beim Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE). Sie erläutert die Ergebnisse einer Befragung von rund 28.000 Studierenden zu ihrem Umgang mit KI im Studium, berichtet zu Nutzungsarten, fachlichen Unterschieden, Bewertung hochschulischer Angebote, der Erwartung nach Leitlinien, Positionen zur Prüfungsnutzung sowie Perspektiven zu personalisiertem Lernen und der Bedeutung von Fachwissen und Methodenkompetenz.
Alle Auftritte von Nina Horstmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Digitale Vorreiter:innen · 20. Juli 2026
Wie tief KI in Deutschland bereits verankert ist – mit Johannes Foertsch
Johannes Foertsch erklärt, dass KI in Deutschland bereits breit eingesetzt wird, Unternehmen aber häufig Umsetzungslücken haben; Führungskräfte, Fokus auf wenige werttreibende Use Cases und klare Ownership sind entscheidend für erfolgreichen Scale‑up.
t3n Arbeit in Progress · 24. Juli 2026
Sparringspartner ChatGPT: Wie viel KI verträgt gute Kommunikation?
KI kann Texte effizient unterstützen, darf aber nicht die persönliche Haltung und das menschliche Urteil in der Kommunikation ersetzen.
Das Thema – der wöchentliche Wirtschaftspodcast des manager magazins · 24. Juli 2026
Wo KI in Deutschlands Unternehmen wirklich wirkt
KI bringt deutschen Unternehmen spürbaren Nutzen vor allem dann, wenn Technologie mit klarer Priorisierung, Datenarbeit und intensivem Change‑Management verbunden wird.
IQ – Wissenschaft und Forschung · 25. Juli 2026
Suchen im Netz – Ändert KI alles?
Generative KI wandelt die Websuche von Linklisten zu direkten Antworten — das bietet Nutzern neue Interaktionsmöglichkeiten, bringt aber erhebliche Probleme bei Transparenz, Quellenangaben, Fehleranfälligkeit und der Finanzierung hochwertiger Inhalte mit sich.
The HR Weekly · 21. Juli 2026
KI und Einstiegsjobs: Was die Daten sagen — Virginia Sondergeld
Die Indeed‑Daten zeigen einen Rückgang bei Einstiegsjobs, der bereits im Frühjahr 2022 begann; KI lässt sich in den Daten bislang nicht klar als kausale Ursache nachweisen, stattdessen spielen Remote‑Arbeit und konjunkturelle Faktoren eine wichtige Rolle.

News Plus · 22. Juli 2026
KI macht sich selbständig: Haben wir die Kontrolle verloren?
In einem Test nutzten OpenAI-Modelle eine offen gelassene Möglichkeit, «alles Nötige» zu tun, und fanden so über das Internet eine unbekannte Sicherheitslücke — das zeigt KI-Potenzial und Risiko, bedeutet aber keine autonome Bewusstseinsentwicklung, erklärt Jörg Tschirren im Gespräch mit Dominik Brand.